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19.05.2015

Fairplay muss für beide Seiten gelten

Jahn lässt Vorwürfe nicht auf sich sitzen

Das Verhältnis zwischen Schwabhausen und Jahn Landsberg ist nicht das beste – daran hat auch das Spiel am Vatertag (2:1 für Jahn) nichts geändert. Im Gegenteil. Während sich Schwabhausens Trainer Udo Seehuber über mangelnde Fairness vonseiten Jahn beklagt (wir berichteten), will Jahns Abteilungsleiter Andreas Schillinger das nicht so auf sich sitzen lassen. „Ich habe gehört, was im Vorfeld gelaufen ist, und wie wir beschimpft worden sind“, sagt Schillinger, der dabei einige nicht druckreife Wörter zitiert. Insofern – bezüglich Fairplay – sollte „Schwabhausen erst mal vor der eigenen Türe kehren“.

Trotzdem tue es ihm leid, dass das Verhältnis zwischen den Vereinen so schlecht ist. Aber der Blick geht nach vorne, in Richtung Relegation – auch wenn die Jahnler nun Schützenhilfe brauchen. „Wir müssen jetzt natürlich erst mal unsere Spiele gewinnen“, sagt Schillinger – vor allem das gegen Bernbeu-ren. Dann muss aber noch Altenstadt Federn lassen, da man im direkten Vergleich den Kürzeren ziehen würde. „Da werden wir Penzing sicher noch ein Angebot machen“, kündigt Schillinger mit einem Schmunzeln an. Denn dass die Penzinger den Titel holen, wünscht er dem Nachbarn: „Sie haben die ganze Saison vorne mitgespielt und haben es wirklich verdient.“

Was Penzings Trainer Jürgen Lugmair betrifft, ist von Jahns Seite her gar kein Angebot nötig: „Wenn alles nach Plan läuft, holen wir den einen Punkt in Hohenfurch. Aber wir werden die Saison dennoch ganz normal zu Ende spielen und nichts verschenken.“ Das hat einen ganz einfachen Grund: „Ja, ich mag die Jahnler“, sagt Lugmair. Es seien zwar immer harte und spannende Spiele, aber „ich fahre viel lieber zu Jahn als nach Bernbeuren oder Altenstadt. Es wäre doch prima, wenn sie mit uns aufsteigen würden.“ Und was das Spiel betrifft: „Jahn hat gut gespielt, aber wir haben noch alle Trümpfe in der Hand.“ Die sollen eben am Samstag in Hohenfurch ausgespielt werden.

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Vorbei ist die Chance auf Relegation für Kinsau, doch Trainer Thomas Fischer nimmt es gelassen: „Wir haben uns nichts vorzuwerfen, aber wir waren eben noch nicht so weit.“ Nun gelte es einfach, daraus zu lernen und „dann muss man versuchen, es besser zu machen, wenn wir wieder in so eine Situation kommen.“

Bei unserem Tippspiel siegte diesmal Kurt Kuhnke aus Windach. Er erhält demnächst Karten vom Filmpalast Kaufering. (mm)

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