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18.06.2009

Federl tritt ab

Landsberg Die Vereinsführung des EV Landsberg 2000 schrumpft: Die bisherige stellvertretende Vorsitzende Karin Federl hat sich laut gestriger Pressemitteilung des Vereins aus der Führungsriege verabschiedet. Federl hatte den Verein seit dem Rücktritt von Oliver Jaser im Herbst 2008 kommissarisch geleitet. Bei der Mitgliederversammlung Ende Mai fand sich kein neuer Vorsitzender, damit führen bis auf Weiteres die stellvertretenden Vorsitzenden Hans-Jürgen Böttcher und Jochen Mörz die Geschäfte als Doppelspitze.

Wie es in der Mitteilung des Vereins heißt, haben private Gründe sowie der immense Zeitaufwand Federl letztendlich zu diesem nicht einfachen Schritt bewegt. "In meinem Urlaub habe ich mir dies lange und reiflich überlegt und letztendlich schweren Herzens die Entscheidung getroffen," so Karin Federl zu ihrem Rücktritt. Sie habe keine leichte Zeit gehabt, als sich das Vorstandsteam während der vergangenen Saison minimierte, "bis sie letztendlich beinahe alleine an vorderster Front kämpfen musste". Der später widerrufene Vorstoß der Stadt Landsberg, nach dem Umbau der Eishalle kein Sommereis mehr anzubieten, hätte viel eingefordert.

"Nachdem mit Hans-Jürgen Böttcher sowie weiteren Helfern der Vorstand wieder verstärkt wurde, will Karin Federl nun dem EV Landsberg 2000 im gerade entstehenden Wirtschaftsrat zur Seite stehen", teilt EVL-Sprecher Oliver Gaw mit. In diesem Gremium sollen künftig vier bis fünf wirtschaftserfahrene Mitglieder dem Vorstand beratend zur Seite stehen. "Geplant sind monatliche Treffen beider Gremien. Es geht hauptsächlich um wirtschaftliche Beratung."

Hinsichtlich Federls Rücktritt sagt der Vereinssprecher: "Es ist natürlich immer schade, wenn jemand geht. Aber es wäre drastischer gewesen, wenn nicht Hans-Jürgen Böttcher vor Kurzem in den Vorstand aufgerückt wäre, nachdem auch Franz Fischer nicht mehr für den Vorstand kandidiert hatte."

Federl tritt ab

Derweil laufen die Planungen für die neue Saison auf Hochtouren. Wie berichtet, ist das Lizenzierungsverfahren der Eishockeyspielbetriebsgesellschaft (ESBG) derzeit in vollem Gange. Von "positiven Gesprächen" berichtet Vereinssprecher Oliver Gaw, der den EVL auf einem guten Weg in Richtung Lizenzerhalt sieht. "Aber die Hausaufgaben müssen natürlich gemacht werden."

Als "schade" bezeichnet Hans-Jürgen Böttcher, der als stellvertretender Vorsitzender nun die Geschäfte führt, den Abtritt Federls und nennt den Zeitpunkt dafür etwas unglücklich. "Das hat uns jetzt im Lizenzverfahren schwer getroffen. Sie steht uns aber trotzdem noch das eine oder andere Mal zur Seite und hilft uns ja auch im Wirtschaftsrat."

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