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Kaufering

17.09.2019

Floorball: Der Meister zeigt Kaufering die Grenzen auf

Ricardo Wipfler schoss das erste Tor der Saison für Kaufering. Am Ende siegte allerdings der Titelfavorit aus Leipzig.
Bild: Thorsten Jordan (Archiv)

Die Red Hocks Kaufering können zum Start in die neue Bundesligasaison gegen Leipzig nur ein Drittel offen gestalten.

Einen schwereren Gegner hätten die Red Hocks Kaufering zum Start der Bundesligasaison nicht erwischen können: Sie mussten daheim gegen den amtierenden Meister und Titelfavoriten MFBC Leipzig ran. Für viele junge Spieler war es das erste Bundesligaspiel ihrer Karriere. Nach wochenlanger Vorbereitung wollten die Kauferinger zeigen, dass die vielen Trainings schon gefruchtet haben.

Die erste Chance ist gleich drin

Die erste Chance des Spiels hatten die Gäste. Sie konnten Torhüter David Winzinger aber nicht überwinden (2.). Die erste Chance aufseiten der Kauferinger führte direkt zum ersten Tor. Ricardo Wipfler verwandelte nach einem Doppelpass mit Moritz Leonhardt ins linke untere Eck. Sehr zur Freude der Zuschauer.

In den ersten zehn Minuten dominierten die Kauferinger die Partie. Die Mannschaft von Markus Heinzelmann und Christoph Huber konnte den amtierenden Meister oft tief in dessen eigene Hälfte drängen. Nur der letzte Pass kam nicht an. In der Folge fand der Meister immer besser in die Partie, und ein Konter in der 11. Spielminute führte zum Ausgleich. Kurz vor der ersten Drittelpause bekamen die Red Hocks eine Überzahl zugesprochen. Die Mannschaft konnte das Powerplay jedoch nicht nutzen, und so ging es mit dem 1:1 in die erste Drittelpause.

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Torhüter der Red Hocks kann sich mehrfach auszeichnen

Nach der Pause konnte sich Winzinger immer wieder mit guten Paraden auszeichnen. In der 27. Minute und 28. Minute erhöhten die Leipziger per Doppelschlag auf 1:3. Eine weitere Überzahl, wegen Stockschlags, konnten die Roten nicht nutzen. Sie kassierten sogar noch das 1:4 (33.). Kurz darauf gelang es Lukas Wexenberger, einen scharfen Pass von Christian Lindquist genial ins gegnerische Tor zum 2:4 abzufälschen. Die Red Hocks konnten im zweiten Abschnitt jedoch nicht an das starke erste Drittel anknüpfen, und so ging es mit dem 2:4-Rückstand in die zweite Drittelpause.

Trainer nehmen eine Umstellung vor

In der Drittelpause stellten die Trainer auf zwei Reihen um, um so den Druck auf Leipzig zu erhöhen. Dies gelang phasenweise sehr gut, und man konnte sich auch teilweise gut in der gegnerischen Hälfte festspielen. Tobias Hutter traf allerdings nur den Pfosten und Wipfler und Leonhardt scheiterten am Torwart der Sachsen, der ein sehr gutes Spiel machte und so die Kauferinger oft zur Verzweiflung brachte.

Die Tore machte aber weiterhin der MFBC. In der 46. Minute erhöhte der Meister nach einem schön vorgetragenen Konter auf 5:2, und als dann in der 52. Spielminute das 6:2 fiel, war die Partie entschieden. Drei Minuten vor dem Ende legte der Meister noch sein siebtes Tor nach.

Cheftrainer Markus Heinzelmann sagte danach: „Ich denke, auf der heute gezeigten Leistung können wir aufbauen. Wir haben fast über die gesamte Spielzeit mit drei Reihen gespielt und unsere jungen Spieler haben gezeigt, dass sie auch mit den besten Teams in Deutschland mithalten können. Jetzt gilt es für uns, weiter an uns zu arbeiten, um uns perfekt auf das kommende Auswärtsspiel in Berlin vorzubereiten.“ (lt)

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