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Kaufering

09.01.2020

Floorball: Gelingt den Red Hocks Kaufering die Aufholjagd?

Mit dem Sieg im Pokalspiel gegen Schenefeld holten sich die Red Hocks Kaufering eine Menge Selbstvertrauen. Das soll gegen Berlin helfen.
Foto: Thorsten Jordan (Archiv)

Plus Für die Kauferinger Floorballer geht ab Samstag der Kampf um den Klassenerhalt weiter. Mit einem Sieg gegen Berlin könnte das Bundesliga-Schlusslicht wichtigen Boden gutmachen.

Am Samstag endet die kurze Weihnachtspause für die Bundesliga-Floorballer der Red Hocks Kaufering. Ab 18 Uhr gastieren die Berlin Rockets im Kauferinger Sportzentrum. Im ersten Spiel des neuen Jahres geht es für die Red Hocks darum, das gewonnene Selbstvertrauen durch den Erfolg im Pokal-Achtelfinale gegen Zweitligaprimus Schenefeld mit in die Liga zu nehmen. Schließlich geht es für die Gastgeber um den Klassenerhalt in der höchsten Klasse.

Während die Kauferinger mit vier Punkten am Tabellenende stehen, stecken die Berliner mit neun Punkten mitten im Kampf um die Play-off-Plätze. Umso wichtiger wäre also ein Sieg für die Kauferinger, um den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle wiederherstellen zu können. Bei einem Heimsieg wären die Red Hocks bis auf zwei Punkte an den Hauptstädtern dran. Nach dem Erfolg im Pokal will man jetzt auch in der Liga wieder aus dem Keller steigen. Noch bleibt den Red Hocks genug Zeit: An diesem Wochenende steht der elfte Spieltag von insgesamt 18 an.

Auf die eigenen Stärken konzentrieren

In welcher Verfassung sich die Rockets befinden, lässt sich schwer einschätzen. „Wir müssen uns auf unser Spiel konzentrieren und die bestmögliche Leistung abrufen, um die ersten drei Punkte im neuen Jahr einzufahren“, gibt Marco Keß die Marschroute vor. Die Kauferinger wissen nur zu gut, wie schwer die defensiv starken Rockets zu bespielen sind. „Die Berliner verteidigen sehr kompakt und diszipliniert und werden mit Sicherheit nicht das Spiel an sich reißen. Sie sind darauf bedacht, aus einer sicheren Defensive zu agieren und mit Nadelstichen nach vorne ihre Chancen zu suchen“, sagt Keß.

Im Hinspiel mussten sich die Red Hocks knapp mit 2:3 geschlagen geben. „Wir müssen vor unserem Tor kompromisslos verteidigen und in der gegnerischen Zone den Ball schnell laufen lassen, um das Abwehrbollwerk der Gäste durcheinanderzuwirbeln und viele Torchancen zu kreieren. Zudem wird es wichtig sein, eine effektive Chancenverwertung zu haben“, weiß Keß genau, dass sich nicht zu viele Tormöglichkeiten bieten werden. Ob das Team die Vorgaben des Trainergespanns Heinzelmann/Huber umsetzen kann, wird sich am Samstag zeigen. Personell können die Coaches aber bis auf Dominik Stork und Daniel Falkenberger aus dem Vollen schöpfen. (lt)

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