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Football
04.05.2021

Beim Landsberg X-Press herrscht Zuversicht

Bislang stehen die Chancen relativ gut, dass die Footballer des Landsberg X-Press (grüne Trikots) in diesem Jahr Spiele austragen können.

Die sieben Vereine in der Regionalliga Süd sprechen sich ab und wollen eine Saison durchziehen. Das geht aber nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen. So ist der Plan

Auch wenn momentan die Sportvereine noch unter dem Lockdown leiden: Die Chance, in diesem Jahr noch ein Footballspiel in Landsberg zu sehen, ist groß. Wie Markus Gruberbauer, Vorsitzender des Landsberg X-Press, mitteilt, haben sich die sieben Vereine der Regionalliga Süd abgesprochen, und Gruberbauer ist zuversichtlich. Dass man überhaupt eine Saison planen kann, dafür gibt es mehrere Gründe.

Eigentlich sollte die Saison ja im Mai beginnen – doch schon vor Wochen wurde der Startschuss auf Juni verlegt, inzwischen ist klar, dass auch dieser Termin nicht gehalten werden kann. Denn, so die Informationen von Markus Gruberbauer, bis 30. Juni wird aufgrund der Bundesnotbremse kein Trainingsbetrieb möglich sein. „Wir brauchen aber mindestens sechs Wochen Training“, so der Chef des X-Press. Damit wäre die Zeit für eine normale Saison zu kurz, da bereits im September eigentlich die Play-offs für den Aufstieg in die German Football-League (GFL) 2 anstehen würden. „In dieser Saison haben aber alle Teams auf einen Aufstieg verzichtet“, sagt Gruberbauer. Damit sei man zeitlich ungebunden und könnte somit theoretisch bis in den Oktober hinein spielen.

Da die Auflagen in der zweithöchsten deutschen Football-Liga doch um einiges höher sind als in der Regionalliga, können die Teams wählen, ob sie um den Aufstieg spielen wollen oder nicht. Der einhellige Verzicht in diesem Jahr eröffnet die Chance, überhaupt zu spielen.

Allerdings wird es einen ungewöhnlichen Spielplan geben. „Vorgesehen ist eine Einfachrunde mit je drei Auswärts- und drei Heimspielen“, sagt Gruberbauer. Vonseiten des Landsberg X-Press werde man aber versuchen, noch ein Vorbereitungsspiel durchzuführen. „Dann hätten wir immerhin vier Heimspiele.“ Und wenn irgend möglich, will man auch die Fans daran teilhaben lassen, sagt der X-Press-Chef. Am liebsten wäre es ihm natürlich, man könnte die Fans ins Stadion kommen lassen – wenn auch eventuell in begrenzter Anzahl. „Wenn es gar nicht anders geht, würden wir auch ohne Zuschauer spielen“, sagt Markus Gruberbauer, doch das sei die letzte Option. „Wir werden sehr strenge Hygienekonzepte erarbeiten“, sagt Gruberbauer. Noch hat er auch die Hoffnung, dass man eventuell etwas früher mit dem Training beginnen kann. „Von Vereinsseite her haben wir bereits genügend Selbsttests vorrätig“, verrät er. Aber – alles stehe und falle mit der Entwicklung der Inzidenzwerte.

Diese verkürzte Saison empfindet der Chef des Landsberg X-Press keineswegs als Notlösung, vielmehr sei es die Chance, „als Verein unseren Sport anbieten zu können“, das sei schließlich die Aufgabe. Und damit entkräftet er auch Gerüchte, die momentan im Umlauf sind. Denen zufolge würde der X-Press als Verein aufgeben. „Ganz im Gegenteil: Wir haben sogar zwei neue Partner gefunden“, sagt Markus Gruberbauer. Mehr will er erst verraten, wenn alles in trockenen Tüchern ist.

Als Nächstes stehe ein Gespräch mit den Eltern des Nachwuchses an. Inzwischen dürfen ja Kinder unter 14 Jahren in Kleingruppen wieder trainieren. „So viele unter 14 Jahren haben wir aber nicht, die Kinder trainieren mit der U16 zusammen“, sagt Markus Gruberbauer. Nun müsse man abstimmen, wie man für den Nachwuchs Training anbieten könne.

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