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16.11.2017

Frauen an Bord entscheiden

Ruderer erzielen die schnellste Zeit und unterliegen dennoch

Zum Saisonschluss über die lange Strecke legten sich die Ruderer des Ruderclub am Lech Kaufering (RCLK) bei der Regatta in Waging noch einmal richtig in die Riemen. Mit dem im vorigen Jahr in Betrieb genommenen Gig-Achter zeigten die Kauferinger Masters-Ruderer (die sogenannten Alt-Herren-Ruderer) ihre Klasse und ließen die gesamte Konkurrenz hinter sich – und konnten sich am Ende doch nicht als Sieger feiern lassen, da die Konkurrenz Frauen an Bord hatte und daher einen Bonus bekamen.

Dr. Hans Härtl (47), Jan Hase (50), Manfred Huber (51), Thomas Schindele (50), Michael Waidhauser (61), Ingolf Wunderlich (63), Martin Breitschaft (54) und Ulrich Wallenda (71) waren über die 18 Kilometer lange Strecke nicht zu Schlagen. Das Boot mit einem Durchschnittsalter von 55,6 Jahren, das von Robin Hase gesteuert wurde, zeigte allen anderen Mannschaften deutlich die Heckseite.

Die Strecke führte erst zum östlichen Teil des Sees, nach einer Wende zurück zum Westende und nach einer zweiten Wende ging es zum Startpunkt etwa in der Mitte des Sees zurück. Gleich nach dem Start setzte sich die Achtermannschaft langsam von den anderen fünf Booten ab. Da eine Wende mit dem 18 Meter langen Boot nicht so einfach ist und viel Zeit benötigt, kamen die Gegner schon an die Wendeboje heran, als die Kauferinger ihre Wende noch nicht ganz beendet hatten.

Die Kauferinger konnten aber den auf den ersten vier Kilometern erkämpften Vorsprung halten und auf der langen Strecke ausbauen. Bei der zweiten Wende hatten sie schon einige Minuten Vorsprung. Starker Gegenwind und Wellen von beträchtlicher Höhe auf dem mittleren Teil waren zu bekämpfen. Doch der Steuermann strapazierte seine Stimme wie die Ruderer ihre Muskeln. Die Auswertung brachte einen klaren Sieg nach absoluter Zeit von 1:16,44 Stunden. Allerdings reichte es nicht nach berechneter Zeit (Bonus für Durchschnittsalter und Damen). Eine Renngemeinschaft aus Würzburg und München hatte hier die Nase vorn, da dort einige Damen mit im Boot saßen. Zwei Boote aus Kaufering waren im Vierer mit Steuermann am Start, konnten sich aber gegen die Konkurrenz bei fast 20 Booten nicht durchsetzen. (lt)

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