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Eishockey

29.01.2021

Für den HC Landsberg gibt es in Garmisch nichts zu holen

Nicolas Strodel erzielt in seinem dritten Spiel für den HC Landsberg sein erstes Tor.
Foto: Thorsten Jordan (Archiv)

Plus Beim SC Riessersee spielen die Landsberger 30 Minuten gut mit. Dann kommt der Einbruch und der Aufsteiger in die Eishockey-Oberliga unterliegt wieder deutlich.

Es war die erwartet schwere, und am Ende auch unlösbare Aufgabe für die Landsberger in Garmisch. Bis Mitte des zweiten Drittels spielte das Team von Trainer Fabio Carciola gegen den SC Riessersee ordentlich mit, aber für Punkte reicht das nicht. Nicht beim Tabellensechsten der Eishockey-Oberliga, der sich am Ende wieder deutlich mit 6:1 durchsetzte.

Der Gastgeber machte von Beginn an Druck und bestimmte das Spiel. Aber die Landsberger standen gut in der Abwehr und hatten mit Michael Güßbacher im Tor einen sicheren Rückhalt. Obwohl der SC Riessersee klar überlegen war, wirkte sich dies auf das Ergebnis lange nicht aus. Erst in der 17. Minute gelang Soudek der Führungstreffer.

Der HC Landsberg hat kaum Torchancen

Mit dem knappen Rückstand ging es in die Kabine und Landsbergs Co-Trainer Sven Curmann war nicht unzufrieden. „Garmisch hat klar mehr vom Spiel, aber wir machen das hinten bislang sehr gut.“ Jetzt sei es wichtig, sich auch ein paar Chancen im Angriff zu erarbeiten – die waren in den ersten 20 Minuten nämlich Mangelware.

Doch es sollte im zweiten Abschnitt zunächst anders kommen: Keine zwei Minuten waren gespielt, da erhöhte erneut Soudek auf 2:0 für die Gastgeber. Die Riverkings fingen sich aber schnell wieder und nutzten dafür ihre erste Überzahlsituation – es war die erste Strafe überhaupt in dieser Partie. In seinem dritten Spiel für den HCL traf der ehemalige Junioren-Nationalspieler Nicolas Strodel zum 1:2-Anschlusstreffer (28.). „Er hat Verantwortung übernommen und das Tor mit einer schönen Einzelaktion erzielt“, beschreibt der Landsberger Co-Trainer das Tor.

Trainer Fabio Carciola (links) und Co-Trainer Sven Curmann loben die Moral ihrer Spieler.
Foto: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Und es folgten die stärksten Minuten der Riverkings bis dahin: Einige gute Chancen konnte man sich erarbeiten, dann aber lief man in einen Konter und den nutzte Soudek (38.) gnadenlos zum 3:1. Nur eine Minute später eine ähnliche Situation, wieder verloren die Riverkings im Angriff die Scheibe und Endreß stellte in der 39. Minute auf 4:1. Vor der Pause passierte zwar nichts mehr, aber die Landsberger mussten in Unterzahl ins letzte Drittel gehen, da man Sekunden vor der Pausensirene noch die erste Strafe kassiert hatte.

Die Riverkings leisten sich zu viele Fehler

„Es wiederholt sich bei uns immer wieder: Wir verlieren die Scheibe im Vorwärtsgang und fangen uns Konter ein“, fasst Curmann das Drittel zusammen. Und das letzte Drittel begann mit dem nächsten Gegentor: In Unterzahl mussten die Landsberger nach 24 Sekunden das 5:1 durch Arkiomaa hinnehmen – auch die Garmischer nutzten ihre erste Überzahl. Immerhin: Die nächsten beiden Strafzeiten, die die Landsberger kurz hintereinander kassierten, überstanden sie unbeschadet.

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Kurz vor Schluss rückte noch mal HCL-Keeper Michael Güßbacher in den Mittelpunkt, denn Garmisch bekam einen Penalty zugesprochen - aber Güßbacher hielt. Trotzdem gelang den Gastgeber noch ein Treffer: Als wenige Sekunden vor Ende der Partie erneut ein Landsberger auf die Strafbank musste, traf Eckl zum 6:1-Endstand.

Am Ende, so Curmann, sei man damit noch gut bedient gewesen, denn im letzten Abschnitt hatte der SCR den Druck noch mal erhöht. "Es hilft nichts: schütteln und aufs nächste Spiel konzentrieren", sagt Sven Curmann. Eines, betont er, könne man dem Team nicht absprechen, und zwar mangelnden Einsatz. "Es lässt sich wirklich keiner hängen, aber es bleibt dabei: In den entscheidenden Momenten sind wir einfach nicht clever genug."

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