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Landsberg

21.01.2020

Für die Handballer vom TSV Landsberg wird es jetzt eng

Für die Landsberger Handballer (am Ball Alexander Schwarz) wird es in der Bezirksoberliga eng. Sie rutschen auf den vorletzten Platz ab.
Bild: Thorsten Jordan

Plus Im Kellerduell unterliegen die Landsberger Handballer der SG Biessenhofen/Marktoberdorf. Die TSV-Abteilungsleitung mahnt zur Besonnenheit. Bei den Damen läuft es besser.

Jetzt wird es eng für die Handballer des TSV Landsberg. Im Kellerduell gegen die SG Biessenhofen/Marktoberdorf gab es am Ende eine klare Niederlage. Damit sind die Herren auf den vorletzten Platz in der Bezirksoberliga abgerutscht. Trotzdem versucht man, in der Abteilung die Ruhe zu behalten.

Eigentlich hatten sich die Herren für die Hinspielniederlage revanchieren wollen – daraus wurde nichts. Mit 23:29 musste man sich auch zu Hause beugen. TSV-Abteilungsleiter Roland Neumeier stärkt Team und Trainer den Rücken: „Klar sind wir alle sehr enttäuscht. Da haben wir wirklich auf einen Erfolg gehofft. Aber noch ist nichts entschieden und wir stehen hinter Mannschaft und Trainer. Wir kämpfen weiter, aufgeben ist kein Thema.“ Zehn Spiele stehen noch aus für den TSV. Sicher fühlen kann man sich erst auf Platz neun, da beträgt der Rückstand aber bereits vier Punkte.

Der erste Treffer gelang noch den Gastgebern, dann jedoch geriet man bald ins Hintertreffen (1:3/9.). Es zeigte sich schon jetzt, dass man aus dem Rückraum kaum zum Erfolg kam. Doch dann keimte Hoffnung auf. Bis zum 8:9 (26.) blieben die Landsberger in Schlagdistanz. Aber bis zur Pause zog die SG wieder auf 12:9 weg.

Für die Handballer vom TSV Landsberg wird es jetzt eng

Gäste starten nach der Pause besser

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten die Gäste. Als der gegnerische Torhüter nicht nur einen Siebenmeter hielt, sondern auch die folgenden Nachwürfe, wurde es noch schwieriger für die Gastgeber, zum Erfolg zu kommen. Gleichzeitig war Landsberg in der Abwehr nicht mehr so konsequent – damit wuchs der Rückstand auf 10:15 (35.). Die Gastgeber zeigten Moral und kämpften, unterstützt von den Fans, doch es half nichts. Zwar kam man noch mal auf drei Tore ran (18:21/48.), aber zu viele leichte Fehler sorgten für den deutlichen 23:29-Erfolg der nicht übermächtigen, aber stabileren Gäste.

Trainer Dirk Meier sah die Gäste als verdiente Sieger: „Das ist schon bitter. Jetzt wird es natürlich eng, wir müssen eigentlich in fast jedem Spiel was Zählbares erreichen.“

TSV: Erhard, Keller, Juchem, Stöcker (1), Giez (2), Kauter (4/2), Meier (6/3), Hierstetter (2), Spieß (1), Kaltstein, Ketterer (1), Schwarz (3), Piepenburg (1), Mustafa (2).

Die Damen steigern sich nach der Pause

Besser lief es für die Handball-Damen, die sich gegen das Schlusslicht der Bezirksoberliga, den TSV Murnau, mit 22:16 durchsetzten. Allerdings erst nach einer deutlichen Steigerung in der zweiten Halbzeit. Denn zunächst gingen die Gäste in Führung (2:3/6.). Dem Landsberger Angriff fehlte es noch an Durchschlagskraft. Man brachte die gegnerische Abwehr kaum in Bewegung und kam zu selten in gute Wurfpositionen. Die heimische Abwehr verbesserte sich und Vroni Stöcker im Tor fing einiges raus. Zur Pause hin kam dann mehr Linie in die Landsberger Angriffe, und mit einem 9:9 ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel besannen sich die Gastgeberinnen auf ihr spielerisches Potenzial. Die Angriffe wurden beweglicher und druckvoller. Jetzt taten sich Lücken auf, die man nutzte. So legte man schnell auf 12:9 (34.) vor. Murnau wehrte sich zwar und nutzte Unaufmerksamkeiten im Landsberger Angriff konsequent zu Gegenstößen. Aber die Gastgeberinnen, angeführt von Janina Pömsl, hatten die Partie im Griff und führten zehn Minuten vor Schluss bereits 20:14, am Ende stand es 22:16. Die Landsberger Damen haben mit dem Sieg den Mittelfeldplatz abgesichert. (lt)

TSV: Marx, Stöcker, Hierstetter, Bonfert (1), Kemeny (3), Abe, Pömsl (6/1), Enders (3/1), Anders (1), Makella (1), Hahn, Scheld (3/1), Menius (4/1).

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