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Kaufering Floorball

04.03.2019

Für die Red Hocks Kaufering ist die Saison vorbei

Das war's für die Saison: Die Red Hocks bleiben in der 1. Bundesliga und gehen in die Sommerpause.
Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Die erste Mannschaft bleibt in der Bundesliga. Jetzt wird schon für die neue Punktrunde geplant.

Es war eine aufregende Heimfahrt für die Red Hocks Kaufering: Im Bus zurück von Lilienthal verfolgten sie das entscheidende Spiel von Chemnitz bei den Red Devils Wernigerode – gewinnen die Chemnitzer, würde das den Weg in die Play-downs für die Kauferinger bedeuten.

Und das Ergebnis ließ auf sich warten: „Wir sind wirklich auf Kohlen gesessen“, sagt Christoph Huber, der vor drei Spielen als Trainer zum Bundesliga-Team zurückgekehrt war, schließlich hatte Kaufering nach der 7:8-Niederlage den Klassenerhalt nicht mehr selbst in der Hand. Aber Wernigerode gab sich keine Blöße, besiegte Chemnitz mit 14:8 – damit war für die Red Hocks die Saison mit dem Klassenerhalt vorbei.

„Komisches Gefühl“

Ein „komisches Gefühl“ sagt Huber, wenn jetzt, schon Anfang März, die Saison beendet sei. Durch den Rückzug von Lilienthal nach dem Finalturnier müssen die Teams auf Platz sieben und acht nicht in die Play-downs (wir berichteten), und die Play-offs verpassten die Kauferinger nur um einen Punkt – wo man den liegengelassen habe, darüber zu diskutieren sei müßig, sagt Huber. Jetzt müsse man nach vorne schauen: Die Planungen für nächste Saison seien bereits angelaufen, aber es werde sicher noch ein Gespräch geben, um diese Saison aufzuarbeiten. Dass er als Trainer wieder zurückkehren könnte, schließt Huber aus: „Ich habe nicht die Zeit, die ich investieren möchte.“ Umso mehr hat er die Spiele genossen – auch das in Lilienthal.

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Bis zum Schluss gekämpft

„Wir haben bis zur letzten Sekunde gekämpft“, sagt Huber. Fünf Sekunden vor Schluss hatten die Kauferinger noch die große Chance auf den Ausgleich, aber „der Torhüter von Lilienthal hat den Ball irgendwie noch von der Linie gekratzt“. Damit blieb es bei der bitteren 7:8-Niederlage.

Dabei hatte das Spiel perfekt für Kaufering begonnen: In der 6. Minute brachte Dennis Häringer die Roten in Führung, doch nach zehn Minuten stand es 4:1 für die Gastgeber Ricardo Wipfler und Kevin Keß verkürzten noch auf 3:5, im Mitteldrittel kamen sie auf 5:6 ran und glichen zu Beginn des letzten Abschnitts zum 6:6 aus.

Aber Lilienthal behielt die Nerven und legte wieder auf 8:6 vor (50./55.). Zwar gelang noch in der 55. der erneute Anschluss, aber das letzte Tor wollte den Red Hocks Kaufering einfach nicht gelingen – und so begann das Zittern bis Sonntagabend, wie sich Chemnitz schlagen würde. (mm)

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