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Landsberg

08.11.2019

Fußball: Der Bayernligist TSV Landsberg hat ein Torwart-Problem

Keeper Patrick Rösch erwies sich bislang als sicherer Rückhalt der Bayernliga-Mannschaft: Ob er allerdings in Ingolstadt dabei sein kann, ist fraglich. Und dann tut sich beim TSV ein Torwart-Problem auf, denn auch die zweite Mannschaft spielt am Sonntag.
Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Plus Der Bayernligist TSV Landsberg spielt am Sonntag in Ingolstadt. Unter der Woche musste Trainer Kresin auf etliche kranke Spieler verzichten. Das Fragezeichen hinter Keeper Rösch hat Folgen.

Erst wurde die Partie von Samstag auf Sonntag verschoben – und dann auch noch auf 16.30 Uhr. „Außerdem treten wir auf Kunstrasen an“, sagt Landsbergs Trainer Sven Kresin. Doch das ist nicht alles, was dem Coach vor dem Bayernliga-Spiel gegen die zweite Mannschaft des FC Ingolstadt Sorgen bereitet.

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Unter der Woche war es bei den Trainingseinheiten nämlich ziemlich „einsam“ bei den Landsbergern. „Einige Spieler haben sich eine Grippe eingefangen“, sagt Kresin. Erwischt hat es Keeper Patrick Rösch, Sebastian Bonfert, Julian Birkner, Lukas Göttle und Andreas Fülla, der aber noch trainieren konnte. Wer von diesen am Sonntag in Ingolstadt auflaufen kann, das konnte Sven Kresin noch nicht sagen.

Auch Leon Veliu steht nicht zur Verfügung

Besonders prekär gestaltet sich die Situation bei den Torhütern: Da Rösch Antibiotika nehmen musste, steht hinter seinem Einsatz ein ganz dickes Fragezeichen. „Dann muss Nicolas Schestak ran, da Leon Veliu schon seit einigen Wochen wegen einer Knöchelverletzung nicht trainieren kann“, sagt Kresin. Was das Problem allerdings verlagert, denn auch die zweite Mannschaft, die in der Kreisklasse in Abstiegsgefahr schwebt, spielt am Sonntag. Mit dieser Situation, so Kresin, müsse man sich im Winter wohl noch beschäftigen.

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Jetzt steht aber das Spiel in Ingolstadt auf dem Plan. Die Schanzer belegen mit 29 Punkten den 5. Tabellenplatz, während die Landsberger mit 24 Zählern auf Rang abgerutscht sind. Auch wenn die Voraussetzungen nicht optimal sind: „Wenn wir dort einen Punkt holen oder sogar gewinnen, dann spricht keiner mehr von den zwei Niederlagen.“ Dass sich die Erfolgsserie, die mit seiner Übernahme des Traineramts begann, nicht ins Unendliche fortführen würde, sei ihm klar gewesen, sagt Kresin. „Wir müssen jetzt von Spiel zu Spiel schauen und über dem Strich bleiben.“

An den richtigen Schrauben drehen

Warum seine Mannschaft zuletzt erst nach der Pause in Fahrt gekommen sei, führt er auf die lange Saison zurück. „Wir haben jetzt 18 Spiele absolviert. Da kann es schon sein, dass man auch im Kopf ein bisschen müde wird. Jetzt bin ich gefragt, ich muss an den richtigen Schrauben drehen, damit wir wieder Ergebnisse erzielen.“ Schönspielen sei nicht mehr gefragt, denn „Fußball ist eben nur ein Ergebnissport“.

Dass er ausgerechnet jetzt auch möglicherweise auf mehrere Leistungsträger verzichten muss, macht die Sache natürlich nicht einfacher – wie auch der ungewöhnliche Zeitpunkt und der Kunstrasen. „Für Ingolstadt ist das eine runde Sache“, sagt Kresin und der Sarkasmus ist zu hören. „Jetzt müssen wir sehen, wie wir damit zurechtkommen“, gibt sich der Coach aber gleich wieder kämpferisch.

Fans können im Bus mitfahren. Treffpunkt am 3C-Sportpark ist um 13.15 Uhr, Abfahrt um 13.30 Uhr.

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