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Kaufering

10.11.2019

Fußball: Der VfL Kaufering beweist großartige Moral

Kauferings Keeper Michael Wölfl (hinten Maik Lässig) rettete dem VfL Kaufering den Punkt beim TSV Haunstetten
Bild: Thorsten Jordan (Archiv)

Plus Der VfL Kaufering holt in Haunstetten einen 0:3-Rückstand auf. Keeper Michael Wölfl ist am Ende der Held des Tages.

Ein Wechselbad der Gefühle erlebte Kauferings Trainer Benjamin Enthart. Nach einer katastrophalen ersten Hälfte und einem 0:3-Rückstand zur Pause holte sein Team beim TSV Haunstetten doch noch einen Punkt. Dass man das 3:3 über die Zeit retten konnte, daran hat VfL-Keeper Michael Wölfl großen Anteil.

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Nach einem Spiel geht VfL-Trainer Ben Enthart „zum Runterkommen“ immer joggen. „Diesmal hätte ich eigentlich einen Marathon laufen müssen“, sagt er und schmunzelt. Denn was sein Team in Haunstetten zeigte, „das ließ mich und auch unsere Fans sicher ein paar Jahr älter werden“. Über die erste Halbzeit gibt es gar nicht so viel zu sagen – Kaufering war einfach völlig von der Rolle. Nichts passte, nichts klappte und Haunstetten hatte leichtes Spiel: Einsiedler (9.), Riaz (10.) und Wiest (28.) stellten schnell auf 3:0 und die Partie schien bereits entschieden.

Ein ganz anderes Auftreten

Ein Irrtum, denn Entharts Pausenansprache wirkte, außerdem brachte er Paul Ansorge und Alexander Schestak ins Spiel, das zahlte sich aus. „Beide hatten zuletzt wenig Einsatzzeiten, zeigten aber eine tolle Leistung“, sagt Enthart. Jedenfalls war der VfL nicht wiederzuerkennen – jetzt spielten nur mehr die Kauferinger. Ein Eigentor der Heimelf (50.) startete die Aufholjagd, dann war es Thomas Hasche, der in der 57. auf 2:3 stellte und eine Kombination von Ansorge und Schestak verwandelte Letzterer in der 78. Minute zum Ausgleich.

Fußball: Der VfL Kaufering beweist großartige Moral

„Im Anschluss ging es hin und her, beide Teams hatten die Chance, das Spiel für sich zu entscheiden“, sagt Enthart. Es war ein offener Schlagabtausch, den beinahe die Gastgeber noch zu ihren Gunsten hätten entscheiden können, ja eigentlich sogar müssen. In der 90. Minute gab es nämlich Elfmeter für Haunstetten. Das hätte es sein müssen, doch „Michael Wölfl hat wieder einen Elfmeter gehalten“, freut sich Enthart. Lange fünf Minuten Nachspielzeit mussten beide Trainer noch überstehen, dann war der Punktgewinn unter Dach und Fach. „Ausgerechnet dieser eine Punkt bringt uns in der Tabelle jetzt zwei Plätze nach oben“, freut sich Enthart. Der Coach ist damit seit fünf Spielen ungeschlagen.

VfL: Wölfl, Pittrich, M. Lässig (46. Schestak), Graf, Bauer (46. Ansorge), Krimshandl, Bucher, Holthuis, Schamberger, Hasche, Schwabbauer

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