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Kaufering

12.10.2019

Fußball: Der VfL Kaufering steht nach dem Trainerwechsel unter Beobachtung

Benjamin Enthart hat den abstiegsgefährdeten VfL Kaufering anfangs der Woche als Trainer übernommen. Am heutigen Samstag steht das erste Punktspiel für ihn in der neuen Position an.
Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Benjamin Enthart ist der neue Coach beim Fußball-Bezirksligisten VfL Kaufering. Sein erstes Spiel am Samstag dürfte viele Zuschauer anlocken. Der neue Coach hat klare Ziele für dieses Spiel.

Wie geht es weiter mit den Bezirksliga-Fußballern des VfL Kaufering? In der vergangenen Woche hat der neue Trainer das Zepter in die Hand genommen. Benjamin Enthart spricht mit dem Landsberger Tagblatt über seinen ersten Eindruck und welche Ziele er sich gesteckt hat.

Eines war schon mal positiv: „Es war keine niedergeschlagene Mannschaft, die ich vorgefunden habe“, sagt Enthart. 20 Spieler waren zum ersten Training mit ihm gekommen und viele von ihnen kennt er ja bereits. „Es sind zwar nur mehr drei, vier Spieler von denen da, die ich vor einigen Jahren schon in der ersten Mannschaft hatte, aber die meisten kenne ich aus der A-Jugend.“ Das erleichtere ihm die Arbeit natürlich, trotzdem müsse man erst noch zusammenfinden.

Das Schlusslicht ist zu Gast

Wie gut das in einer Woche gelingt, wird sich am heutigen Samstag zeigen, denn da steht ab 14 Uhr das Heimspiel gegen den SV Stöttwang, das Schlusslicht der Bezirksliga Süd, an. Dass er und die Mannschaft nun unter Beobachtung stehen, ist Ben Enthart klar. „Aber sobald ich im Training oder im Spiel drin bin, bekomme ich davon nichts mehr mit“, sagt der 40-Jährige. Seiner Mannschaft hat er angekündigt, dass er vor allen Dingen positiv coachen werde. „Jetzt hoffe ich, dass die Zuschauer nicht gleich schimpfen, wenn mal ein Fehler passiert, denn das ist immer mal der Fall.“

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Die Rechnung ist einfach

Ob es gut oder schlecht ist, dass man gegen das Schlusslicht antritt, sei dahingestellt. „Wenn wir den Klassenerhalt schaffen wollen, brauchen wir 35 Punkte. Wer ein bisschen nachrechnet, wird sehen, dass wir damit fast jedes zweite Spiel gewinnen müssen.“ Denn nach 13 Spieltagen haben die Kauferinger, die auf dem ersten Abstiegsplatz liegen, erst zehn Zähler auf ihrem Konto. Wichtig sei jetzt, dass seine Mannschaft nicht mehr so viele Gegentore kassiere und „dass sie wieder Selbstvertrauen bekommt.“

In Sachen Co-Trainer gibt es noch nichts Neues. Michael Bugdoll war beruflich unterwegs, ein Gespräch soll am Wochenende stattfinden.

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