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Landsberg

13.01.2020

Fußball: Die U11 des TSV Landsberg ist Zugspitzmeister

Die Zugspitzmeister des TSV Landsberg mit den Trainern Marcus Dech und Peter Werth sowie Spielleiter Walter Huppmann (von links).
Bild: Dech

Plus Die U11-Fußballer des TSV Landsberg gewinnen bei der Zugspitzmeisterschaft. Jetzt wartet auf die Nachwuchsmannschaft ein großes Erlebnis.

Die U11-Fußballer des TSV Landsberg sorgen für ein Ausrufezeichen. Bei der Zugspitzmeisterschaft im Futsal holte sich die Mannschaft des Trainergespanns Markus Dech/Peter Werth in Hausham den Titel. Damit wartet ein weiteres großes Abenteuer auf die jungen Fußballer des TSV.

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Nach dem 2:0-Sieg im Halbfinale gegen Miesbach war der Jubel schier grenzenlos. Eine große grüne Spielertraube bildete sich auf dem Feld, jubelnde Eltern und Trainer am Spielfeldrand und auf der Tribüne: Das große Ziel war erreicht, denn mit dem Finaleinzug bei der Zugspitzmeisterschaft qualifizierten sich die TSV-Fußballer automatisch für die oberbayerische Meisterschaft am 22. Februar in Erding.

In der Vorrunde stets überzeugt

Ganz so überraschend war der Erfolg aber nicht, denn die TSVler überzeugten in den Vorrunden und zogen als Zweite der Gruppe Nord ins Zugspitzfinale ein. Trotzdem sah Trainer Marcus Dech sein Team nicht als Favoriten. „Bei den Kindern darf man so etwas nicht sagen.“ Insgeheim hatte er sich aber schon etwas ausgerechnet. Denn wer in der Gruppe Nord, in der viele Vereine aus dem Münchner Raum vertreten sind, die Qualifikation schafft, gehört zu den Topteams.

Fußball: Die U11 des TSV Landsberg ist Zugspitzmeister

In der Gruppenphase trafen die Landsberger auf Lenggries, den FC Weidach und SV Unterhausen. Mit dem 1:0 gegen den späteren Vierten Lenggries gelang ein Auftakt nach Maß, der für das nötige Selbstvertrauen sorgte. Das bestätigten die guten und erfolgreichen Spiele gegen Weidach (3:0) und Unterhausen (2:0). Als Gruppensieger zogen die Landsberger ins Halbfinale ein.

Ein Sieg musste noch her

Damit fehlte noch ein Sieg in diesem Spiel, um das Ticket für die oberbayerische Meisterschaft zu lösen. Dort wartete der SV Miesbach, der im Turnierverlauf als Gruppenzweiter hinter dem Gautinger SC einen starken Eindruck hinterlassen hatte. Die Landsberger übernahmen trotzdem das Kommando und zeigten eine konzentrierte und starke Leistung. Eine schöne Kombination sorgte schließlich für die Führung, und als noch das 2:0 nachgelegt wurde, waren Qualifikation und Finalteilnahme erreicht.

Ein gutes Beispiel für Fair-Play

Im Finale wartete ein alter Bekannter: der Gautinger SC. Diesem hatte sich der TSV im Finale der Gruppe Nord noch mit 2:3 geschlagen geben müssen. Doch diesmal sollte es anders laufen – zusätzlich motivierte nicht nur der Titel des Zugspitzmeisters, sondern auch eine Nachbildung des WM-Pokals, den die Jungs gerne als Sieger in die Luft strecken wollten. Auch im Finale zeigten die Landsberger keine Nervosität und gingen schnell mit 2:0 in Führung. Das nahm dem Gegner den Wind aus den Segeln, sodass der TSV die Führung locker über die Zeit brachte und nun Zugspitzmeister ist.

Damit war es für die Landsberger ein erfolgreiches und beeindruckendes Turnier. Heraus stach dabei die freundschaftliche Rivalität mit dem „Dauergegner“ Gautinger SC: Beide Teams unterstützten sich auf dem Weg ins Finale, feuerten sich gegenseitig an und waren bestes Beispiel für Fair-Play. So freuten sich beide gemeinsam über die Teilnahme an der oberbayerischen Meisterschaft. Und dort gibt es für die Landsberger nur eine Devise: Dabei sein ist alles. „Wir fahren ohne Druck hin und wollen dieses Erlebnis genießen“, sagt TSV-Trainer Marcus Dech.

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