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Fußball Landsberg

07.04.2019

Fußball: Es war das Spiel des David Anzenhofer

So etwas wie in Olching hat Landsbergs Kapitän David Anzenhofer (links Lukas Göttle) auch noch nicht erlebt: Innerhalb von nicht mal zehn Minuten durfte er zu drei Strafstößen antreten.
Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Der Kapitän des Landesligisten TSV Landsberg erweist sich in Olching wieder als sicherer Schütze vom Elfmeterpunkt. Aber er kann auch aus dem Spiel heraus treffen.

Wenn David Anzenhofer zum Elfmeterpunkt geht, stehen die Chancen für den gegnerischen Torwart schlecht. Ganz schlecht. In Olching hat sich der Kapitän der Landsberger Fußballer wieder als sicherer Schütze erwiesen: Innerhalb von sieben Minuten verwandelte er drei Strafstöße – und legte in der 83. Minute nach einer Ecke auch noch den Treffer zum 4:0-Endstand nach. „Dass ich die Tore erzielt habe, ist natürlich super. Aber die ganze Mannschaft hat überragend gespielt“, sagt Anzenhofer.

Landsberg ist klar überlegen

Von Beginn an waren die Landsberger den Gastgebern klar überlegen, konnten aber ihre Chancen nicht nutzen. Eine halbe Stunde hielt Olching hinten die Null, doch es war nur eine Frage der Zeit, wann die Landsberger in Führung gehen würden. Immer wieder drangen sie in den Strafraum ein und zwangen die Olchinger dort zu Zweikämpfen – die dann für die Elfmeter sorgten.

In der 33. Minute kam Strafstoß Nummer eins – Anzenhofer verwandelte sicher. Nur eine Minute später zeigte der Schiri erneut auf den Punkt und Anzenhofer schnappte sich den Ball. „Dass die Serie reißen könnte, daran darf man gar nicht denken“, sagt der Kapitän. Und so hämmerte er auch seinen 13. Strafstoß in dieser Saison unhaltbar in die Maschen.

Fußball: Es war das Spiel des David Anzenhofer

Die Elfmeter erzwungen

Landsberg machte weiter und „wir haben diese Elfmeter durch unsere Spielweise auch erzwungen“, sagt der Kapitän. So in der 40. Minute, als er sich wieder den Ball auf dem Punkt zurechtlegte – und verwandelte. „Drei Elfmeter in einem Spiel, das ist schon verrückt“, so der Innenverteidiger, der mit insgesamt 19 Treffern bester Landsberger Torschütze ist und in der Liga auf Platz zwei liegt. „Der Torwart war eigentlich immer in der richtigen Ecke“, sagt Anzenhofer – aber seine Schüsse waren einfach zu hart und zu platziert. „Wenn es läuft, dann läuft es eben.“

Das zeigte sich beim Spitzenreiter der Landesliga auch nach der Pause. Landsberg dominierte die Partie weiter, nur wollte aus dem Spiel heraus einfach kein Treffer mehr fallen. Martin Hennebach, der diesmal in der Startformation stand und eine gute Leistung zeigte, hatte ebenso Pech wie Sebastian Bonfert, der den Pfosten traf. Also machte es wieder David Anzenhofer: In der 83. Minute kam er nach der Ecke mit nach vorne, der Ball sprang ihm vor die Füße und er musste nur mehr zum 4:0-Endstand einschieben.

Wer allerdings vier Tore in einem Spiel erzielt, kommt nicht einfach so davon: „Ich werde im nächsten Training einen Kasten Bier und Radler mitbringen“, verspricht er – denn, das betont er: „Dass ich als Innenverteidiger so viele Tore erzielen kann, dafür ist die gesamte Mannschaft verantwortlich.“

Lesen Sie dazu auch: Der TSV-Kapitän wollte vor der Saison schon mit dem Fußball aufhören

TSV: Rösch, Danke (60. Göttle), Birkner, Anzenhofer, Meichelböck, Storhas, Gutia, Fülla, Hennebach (79. Holzmann), Salemovic, Siegwart (67. Bonfert)

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