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Landsberg

02.08.2019

Fußball: Im Landsberger Tor gibt es eine Premiere

Weder Stammkeeper Patrick Rösch (Bild) noch Leon Veliu stehen Landsbergs Trainer Hermann Rietzler in Kottern zur Verfügung. Somit wird der 19-jährige Neuzugang Nicolas Schestak seine Premiere feiern.
Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Rösch und Veliu stehen dem Bayernligisten TSV Landsberg am Freitag nicht zur Verfügung. Damit steht in Kottern ein 19-jähriger Neuzugang zwischen den Pfosten.

Es steht wieder ein Abendspiel an für die Bayernliga-Fußballer des TSV Landsberg. Am Freitag sind Trainer Hermann Rietzler und sein Team beim TSV Kottern zu Gast, Anstoß im um 18.30 Uhr. Die Landsberger fahren mit einem Bus nach Kottern, Kurzentschlossene können gegen einen kleinen Obolus, so Pressesprecher Patrick Freutsmiedl, im Bus mitfahren. Abfahrt ist um 15.30 Uhr am 3C-Sportplatz.

Der Neuzugang lässt auf sich warten

Eigentlich wollten die Landsberger in dieser Woche noch einen Neuzugang präsentieren, doch daraus wurde bislang nichts. Die Gespräche mit einem Nachwuchsspieler, der zuletzt für Memmingen auflief, waren zwar schon weit gediehen, doch „jetzt verlangt Memmingen eine Ablöse in vierstelliger Höhe“, sagt Freutsmiedl gegenüber dem LT. Das allerdings komme für die Landsberger nicht infrage. „Wenn das geklärt ist, würde der Spieler zu uns wechseln“, so Freutsmiedl. Es handelt sich um einen 19-jährigen gebürtigen Kosovaren, der in der Innenverteidigung spielt.

Und man versucht auch noch auf einer anderen Schiene an Verstärkung zu kommen. Seit zwei Jahren ist der TSV Landsberg ein Partnerverein des Bundesligisten FC Augsburg. Inzwischen wurden Gespräche geführt, sagt Trainer Hermann Rietzler, dass hier ein Austausch stattfinden könnte. Also dass U23-Spieler des FCA eventuell beim TSV Landsberg Spielpraxis sammeln könnten. Ob man in dieser Richtung weiterkommt, muss sich erst noch zeigen.

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Storhas ist wieder im Training

Sicher ist dagegen, dass Rainer Storhas, wie berichtet, wieder ins Training einsteigt. Am Donnerstag war er erstmals wieder dabei, in Kottern wird Storhas aber noch nicht im Kader stehen, sagt Trainer Rietzler. „Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass er uns bis zum Winter hilft, und wer weiß, was dann passiert.“

Ein Wiedersehen mit Tobias Heiland

Eine Premiere wird es in Kottern im Tor der Landsberger geben: Erstmals steht Nicolas Schestak (19) zwischen den Pfosten. Gezwungenermaßen, denn sowohl Stammkeeper Patrick Rösch als auch Leon Veliu befinden sich im Urlaub. Auch Schestak war im Urlaub, kommt aber extra am Freitagmorgen früher zurück. „Das ist eine Riesenchance für den Jungen“, sagt Rietzler, der Schestak zutraut, die Aufgabe zu meistern. „Er macht sich gut im Training und wenn er in Kottern gut spielt, steht er auch am Dienstag im Pokal im Tor.“ Auf der anderen Seite gibt es dagegen ein Wiedersehen mit einem Ex-Landsberger: Tobias Heiland steht bei Kottern schon seit 2017 im Tor und ist auch Kapitän der Gastgeber.

Kottern in der Favoritenrolle

Wieder im Landsberger Kader stehen aber Jonas Meichelböck und Andreas Fülla. Julian Birkner, der sich in Deisenhofen eine Platzwunde zugezogen hatte, muss dagegen noch pausieren. Fraglich ist der Einsatz von Manuel Wolf, der sich gegen Hankofen eine Muskelverletzung zugezogen hat und auch David Anzenhofer ist angeschlagen.

Trotzdem ist Rietzler zuversichtlich: „Ich glaube, meine Mannschaft hat es jetzt verstanden und wir sind auf dem richtigen Weg.“ Der soll in Kottern mindestens einen Punkt einbringen. „Kottern ist in dieser Partie der Favorit. Die Mannschaft ist von ihrem Trainer taktisch gut eingestellt und kann die Vorgaben auch gut umsetzen. Vor allem in der Offensive ist Kottern sehr stark.“ Die aktuellen Gastgeber der Landsberger haben nach den vier Spieltagen sechs Punkte auf dem Konto und belegen Platz acht. Rietzler sieht das Team aber eher weiter oben: „Das ist eine gestandene Bayernliga-Mannschaft.“

Schlechte Nachrichten von Detmar und Siegwart

Schlechte Nachrichten gibt es von den beiden Langzeitverletzten Manuel Detmar und Philipp Siegwart: Detmar hat sich beim Joggen erneut verletzt und bei Philipp Siegwart wurde ein Knorpelschaden im Knie festgestellt. „Man muss abwarten, wie es bei beiden weitergeht“, sagt Rietzler. Würden beide für die Saison ausfallen, dann hätten die Landsberger nicht nur die Abwehr als Baustelle: „Dann müssen wir auch im Angriff noch nachlegen“, so Hermann Rietzler.

Trotz der schlechten Nachrichten sieht Rietzler zuversichtlich nach vorne. Inzwischen seien auch positive Änderungen in der Abteilungsleitung spürbar: „Man merkt, dass sich hier was tut.“ Die Rahmenbedingungen würden optimiert, beispielsweise in Sachen Physiotherapie oder Sponsoring.  Insgesamt ist – verständlicherweise – die Stimmung nach dem ersten Saisonsieg gegen Hankofen (2:0) im Team und bei den Funktionären extrem gestiegen – und diesen Schwung will man jetzt mit nach Kottern nehmen.

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