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Landkreis Landsberg

21.10.2019

Fußball: Nicht nur in Kinsau fallen die Tore erst sehr spät

Utting musste diesmal in Kinsau Federn lassen. Dabei sah es lange nach einem klaren Sieg aus.
Bild: Thorsten Jordan (Archiv)

Plus  Echings Fußballer rutschen fast gegen das Schlusslicht der Kreisklasse 4  aus. Fuchstal belohnt sich für seinen Einsatz.

Einige Überraschungen gab es diesmal in der Kreisklasse 4 – nicht alle sorgten für Freude. Dass ein Spiel erst zu Ende ist, wenn der Schiri abpfeift – das bekam Spitzenreiter TSV Utting in Kinsau zu spüren. Unterdießen sorgte derweil dafür, dass das Verfolgerfeld hinter den Uttingern noch enger zusammenrückt.

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Da hatte die zweite Mannschaft des TSV Landsberg schon den Sieg zum Greifen nah, doch in der Nachspielzeit gelang Igling der Ausgleich. Nach der Gelb-Roten Karte gegen Sevestrean wegen eines Handspiels war es für die Gastgeber nur mehr eine Abwehrschlacht, die man am Ende verlor. Obwohl es sich bei diesem Spiel um ein typisches Derby handelte, war die Partie sehr fair und teils auch auf hohem Niveau.

Es kommt kein Spielfluss zustande

Anders sah es in der Begegnung zwischen Schondorf und Unterdießen aus. Sehr viele Fouls und Nickligkeiten führten dazu, dass kaum Spielfluss zustande kam. Am Ende war die etwas aggressivere Unterdießener Mannschaft effektiver vor dem Tor, bei ähnlicher Chancenverteilung. Somit war es am Ende ein gerechter Sieg für die Gäste.

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Im Ammerseederby zwischen dem FSV Eching und Herrsching feiert der FSV einen wichtigen Sieg. FSV-Coach Ufer hatte nur für die erste Hälfte seiner Mannschaft lobende Worte übrig, in der die Hausherren es verpassten, die Partie frühzeitig zu entscheiden. Nach dem Seitenwechsel sank bei dem Echinger Übungsleiter die Stimmung umso mehr, je länger die Partie andauerte. Seine Elf passte sich dem Spiel der Gäste an. In der Schlussviertelstunde bettelte die Heimelf gar noch um den Ausgleichstreffer, welcher nicht fallen sollte. „Sicherlich war es am Ende ein verdienter Sieg, doch wenn wir am Schluss die Kiste bekommen, dürfen wir uns nicht beschweren“, so das Schlussfazit vom FSV-Coach.

Zweifelhafter Elfmeter gegen Fuchstal

Tabellenführer Utting bleibt weiterhin ungeschlagen, doch nach einer 0:2-Führung der Gäste in Kinsau führte die turbulente Schlussphase zu einem insgesamt gerechten Remis. Zwar war Utting spielbestimmend, doch Kinsau stand sehr gut in der Defensive, trotzdem musste man kurz vor der Pause den Rückstand hinnehmen. Nach dem Seitenwechsel sahen die gut 70 Zuschauer ein ähnliches Bild. Wie aus dem Nichts konnte Utting die Führung ausbauen. Dann wurde es hektischer, Kinsau versuchte es mit langen Bällen und kam in der Nachspielzeit zum Anschluss. Gleich nach dem Wiederanpfiff erkämpften sich die Hausherren den Ball, und der folgende Angriff endete mit einem unstrittigen Foul im Strafraum, der Elfmeter wurde zum viel umjubelten Ausgleich verwandelt.

Der SV Fuchstal belohnt sich diesmal für seinen Einsatz. Im Abendspiel bei der zweiten Mannschaft des SV Raisting gelingt Matthias Ahmon in der Nachspielzeit der Siegtreffer. Dabei hätte nicht viel gefehlt, und die Füchse wären noch um den verdienten Lohn gebracht worden. In der 90. Minute hatte der Schiedsrichter einen sehr zweifelhaften Elfmeter für die Heimelf gegeben, der den Ausgleich gebracht hatte. Doch Fuchstal steckte nicht auf und holt wichtige drei Punkte. (dobo/mönig/tosch/resc)

TSV LL II - Igling 2:2; 0:1 Albrecht (7.), 1:1 Abbasi (19.), 2:1 Buschel (56.), 2:2 Starker (92.), Gelb-Rot: Sevestrean (TSV/81.)

Schondorf - Unterdießen 2:4; 1:0 Stephan (4.), 1:1 Mi. Müller (43.), 1:2 Mi. Müller (46.), 2:2 Sigl (54.), 2:3 Mi. Müller (63.), 2:4 Zimmermann (71., FE)

Eching - Herrsching 1:0; 1:0 Grüner (13.)

Kinsau - Utting 2:2; 0:1 Wischnewski (38.), 0:2 Wischnewski (88.), 1:2 Meissner (91.), 2:2 Kirchbichler (93., FE)

Raisting II - Fuchstal 2:3; 0:1 Tassler (21.), 1:1 Frühholz (21.), 1:2 Rädisch (79.), 2:2 Frühholz (90./FE), 2:3 Ahmon (93.)

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