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Landkreis Landsberg

29.12.2019

Fußball: Zwei Landkreisteams fahren zur Zugspitzmeisterschaft

Als Turniersieger hat sich Denklingen (blaue Trikots) für die Zugspitzmeisterschaft qualifiziert. Jahn Landsberg schied nach der Vorrunde aus.
Bild: Schuster

Plus Bei der Hallen-Endrunde in Peiting sehen über 200 Zuschauer spannende Fußballspiele. Trotzdem geht es ausgesprochen fair zu. Zum ersten Mal kommen nicht nur die beiden Finalisten eine Runde weiter.

Bei der Ammersee-Endrunde-West in Peiting konnten sich die Landkreisteams aus Denklingen und Penzing sowie der TSV Peiting für die Zugspitzmeisterschaft am 5. Januar in Fürstenfeldbruck qualifizieren. Den über 200 Zuschauern wurde dabei überwiegend sehr guter und spannender Hallenfußball geboten. Besonders spannend machten es dabei die Denklinger, die als Favorit gehandelt wurden.

Hervorzuheben ist die sehr gute Organisation des Turniers durch den TSV Peiting – und dass mehrere Spiele ohne ein einziges Foul zu Ende gingen. Deshalb waren auch keinerlei Verletzungen zu beklagen. Der FC Penzing überraschte mit seinem Weiterkommen dabei in dem Turnier mit einer Mischung aus drei Mannschaften. Der Geheimfavorit aus Denklingen tat sich dagegen im Halbfinale sehr schwer, eine Runde weiter zu kommen.

In der Gruppe A zeichnete es sich schnell ab, wer „Herr im Hause“ ist. Der souveräne Tabellenführer der Kreisliga 2, Denklingen, gewann alle drei Vorrundenspiele problemlos gegen Jahn Landsberg (4:2), Schongau (5:3) und Raisting (2:0). Der zweite Landkreisvertreter, die FT Jahn, versäumte es dagegen, in den entscheidenden Momenten die Tore zu machen, und schied als Dritter mit letztlich nur zwei Punkten aus. Für das Halbfinale konnte sich deshalb der Bezirksligist aus Raisting qualifizieren, ohne jedoch dabei zu überzeugen.

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Das Torverhältnis entscheidet

In der Gruppe B ging es wesentlich enger zu. Bei durchweg knappen Ergebnissen behauptete sich letztlich der FC Penzing aufgrund des besseren Torverhältnisses vor dem TSV Peiting als Gruppenerster. Etwas enttäuschend verlief der Abend für den TSV Utting. Nach zwei Niederlagen zu Beginn war das Turnier schon gelaufen. Nur gegen Penzing zeigte der TSV, was man eigentlich drauf hat, und kam wenigstens zum Abschluss noch zu einem 1:1-Remis.

Das erste Halbfinale zwischen Penzing und Raisting war an Spannung kaum noch zu überbieten. Der an diesem Tag sehr gut aufgelegte Daniel Neuhaus bereitete das 1:0 für Penzing mustergültig vor. Und nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich versenkte er sechs Sekunden vor dem Ende einen Freistoß zum 2:1-Sieg ins Raistinger Gehäuse. Damit sicherte er dem FCP den Einzug ins Finale.

Im zweiten Halbfinale gab es die eigentliche Überraschung. Der hochgehandelte Favorit aus Denklingen tat sich gegen die in der Defensive sehr gut stehenden Peitinger schwer und hatte bei mehreren Kontern viel Glück, dass er nicht in Rückstand geraten war. Nach einem schmeichelhaften 0:0-Endstand musste das Sechsmeterschießen entscheiden. Dabei behielt der VfL jedoch die Nerven und erreichte ebenfalls das Finale (2:1).

Weiter geht es in Fürstenfeldbruck

Im Spiel um Platz drei, der erstmalig ebenfalls die Qualifikation zur Zugspitzmeisterschaft bedeutete, musste zwischen Peiting und Raisting nach einem 1:1 nach der regulären Spielzeit ein Sechsmeterschießen die Entscheidung bringen. Und dabei behielt der Gastgeber aus Peiting mit 4:3 die Oberhand.

Im bedeutungslosen Finale, beide Mannschaften waren ja schon qualifiziert, zeigte Denklingen – und vor allem Simon Ried – wieder seine Klasse und bezwang den FC Penzing hochverdient mit 3:0. Ein Wiedersehen für beide Mannschaften gibt es somit am Sonntag, 5. Januar, in Fürstenfeldbruck.

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