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Landesliga

29.09.2013

Gegentor rüttelte Landsberg wach

Der TSV Landsberg (links Muriz Salemovic) feierte gegen Aindling einen 4:1-Sieg.
Bild: Julian Leitenstorfer

TSV gewinnt nach einem 0:1-Rückstand überlegen mit 4:1 gegen den TSV Aindling

Ausgerechnet ein katastrophaler Fehler ihres Torwarts Tobias Heiland rüttelte die Landsberger Kicker in der Partie gegen Aindling wach. Dank einer gewaltigen Leistungssteigerung setzte sich der Tabellenführer der Landesliga Südwest nach dem 0:1-Rückstand mit 4:1 durch.

Mit vier Siegen in Folge waren die Aindlinger mit breiter Brust nach Landsberg gekommen – fanden in der Mannschaft von Sven Kresin allerdings ihren Meister. Bereits Mitte der zweiten Halbzeit zeigte die Körpersprache der Aindlinger, dass sie hier nicht mehr mit einem Punkt rechneten.

Dabei war die Partie für die Gäste sehr glücklich losgegangen. In der 23. Minute verhalf ihnen TSV-Keeper Tobias Heiland nämlich zur 1:0-Führung. Ein harmloser Freistoß aus 25 Metern von Benjamin Wilhelm rutschte Heiland durch, er fing den Ball gleich wieder, doch der Linienrichter entschied auf Tor.

Gegentor rüttelte Landsberg wach

Genau so ein „Ei“ schienen die Gastgeber aber gebraucht zu haben. Zwar war es bereits bis dahin ein munteres Spiel, doch echte Torchancen gab es keine. Jetzt allerdings legten die Landsberger einen Zahn zu und Aindling geriet in der Abwehr immer mehr unter Druck. Eine Angriffswelle nach der anderen rollte auf das Gästetor zu, wobei Muriz Salemovic immer wieder Dreh- und Angelpunkt war. In der 33. Minute schließlich brachten die Aindlinger den Ball nicht weg und Andreas Fülla kam frei zum Abschluss: Der längst fällige Ausgleich war geschafft.

Fast im Minutentakt hatten die Landsberger weitere Chancen, die sie sich auch mit sehenswerten Spielzügen erarbeiteten. Aindling konnte den Ball oft nur mehr wegschlagen – doch dieser kam postwendend zurück. Nur Keeper Tobias Hellmann bereitete den Landsbergern echte Probleme. Doch in der 41. Minute war auch er machtlos. Wieder ging der Angriff von Salemovic aus, über Fülla und Stefan Strohhofer kam der Ball zu Armin Sanktjohanser und der sorgte zu diesem günstigen Zeitpunkt, kurz vor der Pause, für die hochverdiente 2:1-Führung der Landsberger.

In der zweiten Halbzeit war von den Gästen nichts mehr zu sehen – es spielten nur mehr die Hausherren. Aindling kam kaum mehr aus der eigenen Hälfte, und wenn das Spiel 7:1 oder 8:1 für Landsberg ausgegangen wäre, hätte man auch nichts sagen können. Doch Stefan Strohhofer und Andreas Fülla scheiterten bei ihren Chancen immer wieder an Aindlings Keeper oder verfehlten knapp. Also machte es Muriz Salemovic in der 66. Minute selbst mit einer Galavorstellung. Sehenswert spielte er mehrere Aindlinger Abwehrspieler aus, um den Ball dann flach ins lange Eck zu versenken.

Spätestens nach diesem dritten Gegentreffer ergaben sich die Aindlinger in ihr Schicksal. Es wurde nur mehr halbherzig versucht, nach vorne zu spielen, was gegen die kompakte Landsberger Mannschaft viel zu wenig war. In der 71. lag der Ball erneut im Gästetor: Arek Wochnik war nach vorne gestürmt und hatte versenkt, doch der Schiedsrichter entschied auf Abseits. In der 80. fiel dann aber das 4:1 durch den fünf Minuten zuvor eingewechselten Tobias Süß, die Vorarbeit hatte wieder – wie hätte es anders sein sollen – Salemovic geleistet.

TSV Landsberg: Heiland, Wochnik, Nichelmann, Hauke, Süli, Krötz. Storhas, Sanktjohanser (67. Gilg), Salemovic, Fülla (82. Spreitzer), Strohhofer (75. Süß).

TSV Aindling: Hellmann, Schäffler, Völker, Mahl (60. Bergmair), Deppner (60. Yildiz), Körner (78. Kurt), Wenger, Berisha, Knauer, Willhelm, Modes.

Hier gibt es weitere Bilder vom Spiel

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