Basketball

25.02.2019

Gerade noch die Kurve bekommen

Erst nach einem eindringlichen Appell von Ryan Broker (am Ball) wachten die Landsberger Basketballer gegen Gröbenzell auf.
Bild: Thorsten Jordan

Landsberg gewinnt nach einer katastrophalen ersten Hälfte

Sollten Zuschauer zur Pause das Sportzentrum verlassen haben, ist es verständlich, denn das Team Heimerer Schulen Basket Landsberg lieferte eine unterirdische erste Hälfte gegen Gröbenzell ab. Aber sie haben etwas verpasst, denn nach der Pause drehte Landsberg richtig auf und machte aus einem 17:39-Rückstand nach 17 Minuten am Ende noch einen deutlichen 97:80-Sieg.

Was da aber mit den Landsbergern in der ersten Halbzeit los war, kann sich auch Mannschaftsbetreuer Horst Geiger nicht erklären: „Ich dachte, ich wäre im falschen Film.“ Eine Verteidigung gab es auf Landsberger Seite nämlich gar nicht, und Gröbenzell durfte nach Belieben schalten und walten. Auszeiten aufseiten der Landsberger halfen ebenso wenig wie eindringliche Appelle von Trainer Ryan Broker – 15:29 lag Landsberg nach dem ersten Viertel hinten, 36:48 zur Pause.

Und in der Kabine wurde Broker richtig deutlich: „Die Ansprache hat man gut gehört, auch wenn man nicht in der Kabine war“, beschreibt es Geiger. Außerdem wurde vor dem dritten Viertel nicht locker aufgewärmt, sondern richtig gelaufen. Das zeigte Wirkung, denn HSB startete mit einem 17:0-Lauf ins dritte Viertel, ehe Gröbenzell wieder punkten konnte, aber in der letzten Minute in diesem Abschnitt folgte noch mal ein 7:0-Lauf und „mit dem 66:57 vor dem letzten Drittel war die Welt wieder in Ordnung“, sagt Geiger.

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Jetzt ließen die Gastgeber auch nicht mehr locker, starteten mit einem 13:0-Lauf ins letzte Viertel, und obwohl Gröbenzell keineswegs kapitulierte, beherrschten die Landsberger jetzt die Partie. Mit 97:80 fiel der Sieg an Ende deutlich aus, und damit haben die Landsberger nun auch den direkten Vergleich gewonnen, was ihnen wieder den zweiten Tabellenplatz in der Bayernliga einbringt. Dieser zweite Platz ist das erklärte Ziel des HSB-Teams, da es eigentlich keine Hoffnung mehr gibt, Spitzenreiter Unterhaching noch abzufangen. (mm)

HSB: Hudson (37), Broker (18), Hornung (15), Siegwardt (13), N. Brakel (6), Dressler (4), Teichner (2), De Salas (2), P. Brakel, Geiger, Klocker, Razmiar

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