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Landsberg Eishockey

30.12.2018

HC Landsberg: Ärgerlich, aber nicht entscheidend

Ausgerutscht sind die Landsberg Riverkings (links Tyler Wiseman) im letzten Heimspiel des Jahres 2018 gegen die Erding Gladiators.
Bild: Thorsten Jordan

Der HC Landsberg verliert das letzte Heimspiel im Jahr 2018. Der Bayernliga-Partie merkte man an, dass es weder für die Riverkings noch die Gäste aus Erding noch um etwas ging. Für die Gladiators trifft auch ein Ex-Landsberger.

Mit einer 4:5-Niederlage gegen Erding verabschieden sich die Landsberg Riverkings im Jahr 2018 vom Heimpublikum. Über 1000 Zuschauer sahen ein unterhaltsames, wenn auch kein hochklassiges Spiel. Dass diese Partie für beide Teams keine Bedeutung mehr hat – Landsberg und Erding stehen in der Verzahnungsrunde – zeigten auch die Strafen: acht Minuten für Landsberg, sechs für Erding.

Die ersten Minuten ohne Gegentor überstanden

Diesmal überstanden die Landsberger zwar die ersten beiden Minuten ohne Gegentor, doch in der 5. Minute kassierte man wieder einen Konter und Markus Kring im Tor des HCL hatte keine Chance beim Schuss von Spindler. Im Anschluss war Erding die stärkere Mannschaft, Landsberg kam selten gefährlich vors Tor der Gäste. Erst Mitte des ersten Drittels waren auch die Gastgeber im Spiel. Daniel Menge bereitete dann auch in der 14. Minute den Ausgleich vor – Verteidiger Dennis Neal war mit nach vorne gekommen und versenkte. Im Anschluss gab es gute Chancen auf beiden Seiten – und keine einzige Strafe, ehe es in die Kabine ging.

Trainer Neal muss früh seine Auszeit nehmen

Hatten die Landsberger im ersten Drittel das schnelle Gegentor vermieden, so kassierten sie es im zweiten. Keine zwei Minuten waren gespielt, da verwandelte erneut Spindler zum 2:1 für die Gäste. Auch in der 24. Minute sah die Landsberger Abwehr miserabel aus, als Florian Fischer im dritten Nachschuss auf 3:1 für Erding stellte – HCL-Trainer Randy Neal nahm seine Auszeit. Viel besser wurde es nicht, Dennis Neal leistete sich in der 32. Minute einen Aussetzer, den Daniel Krzizok dankend annahm und auf 4:1 stellte. Immerhin: Neal machte mit dem 2:4 in der 39. Minute seinen Fehler wieder gut.

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Der Anschlusstreffer kommt zu spät

Im letzten Drittel ging es weiter hin und her, das Spiel blieb auf mäßigem Niveau, die Vorentscheidung fiel in der 51 Minute: Der Ex-Landsberger Andreas Schmelcher stellte auf 5:2. Zum Schluss machten es die Riverkings noch mal spannend, als Sven Gäbelein in der 56. auf 3:5 verkürzte, doch das 4:5 durch Menge kam zu spät, nur mehr 13 Sekunden waren auf der Uhr, so blieb es bei der Niederlage.

Einen Trainerwechsel gab es kurz vor Ende der Vorrunde in Königsbrunn: Fabio Carciola hat das Handtuch geworfen, über die Gründe wollte er sich nicht äußern. Neuer Trainer ist Sven Rampf, den man in Landsberg als Torhüter beim damaligen EV Landsberg kennt.

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