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Landsberg

18.03.2019

HC Landsberg: Jetzt steht fest, wer neuer Trainer wird

Im Januar wechselte Fabio Carciola von Königsbrunn nach Landsberg. Jetzt wechselt er die Seiten, vom Eis auf die Trainerbank. Er beerbt Randy Neal.
Bild: Thorsten Jordan (Archiv)

Plus Nach der Saison ist vor der Saison. Der HC Landsberg lüftet das Geheimnis um die Nachfolge von Randy Neal. Auch bei den Nachwuchsmannschaften gibt es einige Änderungen.

Die Eishockey-Bayernligasaison ist für den HC Landsberg seit Sonntag vorbei. Jetzt herrscht Klarheit, wer auf Trainer Randy Neal folgt: Für Verteidiger Fabio Carciola geht es künftig nicht mehr aufs Eis, sondern an die Bande. Der 33-Jährige, der Anfang des Jahres vom Ligarivalen Königsbrunn zu den Riverkings gewechselt war, wird in der kommenden Bayernliga-Saison bei den Riverkings den Trainerjob übernehmen.

Dass sich die Wege des HCL und des bisherigen Trainers Randy Neal nach Ende der Saison trennen werden, stand schon vor einigen Wochen fest. Am Sonntag betreute Neal den Klub im zweiten Play-off-Halbfinalspiel in Miesbach (die Riverkings schieden nach der zweiten Niederlage im Kampf um die bayerische Meisterschaft aus) zum allerletzten Mal. Sein Nachfolger Fabio Carciola ist seit Anfang 2019 beim HCL.

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Der 33-Jährige mit italienischen Wurzeln schnürte bis Januar für den EHC Königsbrunn die Schlittschuhe und führte das Team als Spielertrainer von der Landes- in die Bayernliga. Die Verpflichtung sei damals aus „rein sportlichen Gründen“ vorgenommen worden, betont HCL-Pressesprecher Joachim Simon auf LT-Nachfrage. „Wir hatten Handlungsbedarf in der Defensive und er hat unserem Spiel mehr Stabilität gegeben. Dass Fabio Carciola das Traineramt übernimmt, hat sich in der Folge so ergeben.“ In der Pressemitteilung des Vereins zum neuen Trainer heißt es dazu, dass sich in zahlreichen Gesprächen herausgestellt habe, dass Carciola mit seiner Idee, jeden Spieler der Mannschaft weiterzuentwickeln und schnelles attraktives Hockey mit Herz spielen lassen zu wollen, eine „große Übereinstimmung“ mit der Philosophie des Präsidiums besitze.

Der Verein erhofft sich viel von dieser Personalie

Der für den sportlichen Bereich zuständige Vizepräsident Gerhard Petrussek ergänzt dazu: „Um mittel- und langfristig den Leistungssportgedanken in unserem Verein weiterverfolgen zu können, müssen wir die Spieler, die seit einigen Jahren in unserer Mannschaft spielen, zu Spielern mit Führungsrollen auf und neben dem Eis weiterentwickeln.“ Diese sollen dann langfristig junge, hungrige Spieler führen und leiten. Im Team stecke jede Menge Potenzial. „Wir sind davon überzeugt, dass Fabio dieses Potenzial nutzen wird, um auch in der nächsten Saison erfolgreiches Bayernligahockey zu zeigen.“ Carciola soll seine Erfahrung aus 391 DEL-Spielen sowie 126 DEL2-Spielen an die Spieler weitergeben.

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