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Basketball

19.11.2019

HSB blickt nach vorn

Traunstein eine Nummer zu groß

Die gute Nachricht: Mit Traunstein haben die Landsberger Basketballer die letzte Top-Mannschaft der Bayernliga als Gegner gehabt. Jedenfalls in der Hinrunde. Die schlechte Nachricht: Das Team Heimerer Schulen wartet weiter auf den zweiten Saisonsieg. Zu Hause musste man sich dem TVT am Ende mit 66:87 geschlagen geben. Trotz der Niederlage gibt es aber auch einen positiven Höhepunkt.

Wieder einmal war es das verflixte dritte Viertel, in dem die Landsberger alle möglichen Chancen auf einen Erfolg verspielten. Zwar lagen die Gäste zur Pause bereits 44:35 in Führung, trotzdem war die erste Halbzeit eher ausgeglichen. Die Landsberger hatten einen guten Start erwischt, führten bis kurz vor Ende des ersten Viertels, das die Gäste dann aber mit ihren ersten Drei-Punkte-Würfen doch noch mit 22:17 zu ihren Gunsten entschieden. Überhaupt waren die Distanzwürfe das große Problem. Insgesamt zehn Dreier versenkten die Traunsteiner, und „das ist keine gute Basis, um ein Spiel zu gewinnen“, sagt Landsbergs Mannschaftsbetreuer Horst Geiger.

Trotzdem hätte man das Spiel noch spannend gestalten können, wäre direkt nach der Pause nicht wieder der Einbruch gekommen. Mit einem 20:4-Lauf sorgten die Gäste für die Vorentscheidung. Im letzten Viertel ließen die Landsberger den Vorsprung nicht weiter anwachsen, verkürzen konnte man aber auch nicht, und so stand die hohe Niederlage fest.

Aber es gibt dennoch einen positiven Höhepunkt: Der erst 16-jährige Mika Schmid, der die Position des Aufbauspielers übernehmen musste, da Chris Hornung krank fehlte, zeigte eine hervorragende Leistung. „Was er abgeliefert hat, war wirklich toll“, sagt Geiger. Mit zwölf Punkten war er auch zweitbester Scorer, nur Lukas Klocker (15) war erfolgreicher gewesen.

Ab jetzt warten Gegner auf die Landsberger, die allesamt in Reichweite sind: Während Platz eins bis fünf mit zwölf beziehungsweise zehn Punkten schon weggezogen sind, hat der Sechste Kaufbeuren erst vier Zähler und damit zwei mehr als der Vorletzte HSB Landberg. „Die Tabelle ist diesmal zweigeteilt, jetzt kommen die Teams, gegen die wir unsere Punkte holen können“, sagt Geiger. (mm)

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