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Freie Wählergemeinschaft

19.01.2014

Hallay-Losch will Bürgermeisterin werden

Die Kandidaten der Freien Wählergemeinschaft Schondorf für den Gemeinderat. In der Mitte vorne die Bürgermeisterkandidatin Dr. Iris Hallay-Losch.
Bild: Renate Greil

Jede Menge Aufgaben nach der Wahl. Liste präsentiert

Die Freie Wählergemeinschaft Schondorf (FWS) nominierte als letzte Gruppierung ihre Kandidaten für die Kommunalwahl in Schondorf. Leider war der Veranstaltungsraum für die rund fünfzig Wähler und Interessierten zu klein und es gab Probleme mit der Akustik. Um die Nachfolge des ausscheidenden Bürgermeisters Peter Wittmaack gibt es nun drei Bewerber und eine Bewerberin, denn Versammlungsleiter Andreas Dohm präsentierte die FWS-Kandidatin Dr. Iris Hallay-Losch für das Bürgermeisteramt.

Die promovierte Betriebswirtin mit Wohnsitz in Marl (NRW) entschloss sich nach vielen Gesprächen, „den Hut in den Ring zu werfen“. Seit 20 Jahren sei sie mit der Gemeinde Schondorf sehr verbunden und habe hier viele Freunde und Bekannte. Nun steht der Erwerb einer Immobilie in Schondorf an, und die verheiratete Unternehmensberaterin kann sich gut vorstellen, in Schondorf zu leben und zu arbeiten. Sie sei freiberuflich tätig und arbeite dann oft längere Zeit bei Firmen im In- und Ausland, berichtete sie. Die 56-Jährige sagt von sich: „Ich bin ziemlich bunt.“ Sie kenne sich mit Zahlen aus und möchte Haushalt und Finanzen der Gemeinde weiter „in einem ruhigen Fahrwasser fahren lassen“.

An Schondorf gefällt ihr auch die Offenheit, mit der Zugezogenen begegnet werde. Kurt Bergmaier traut ihr zu, „einen Betrieb wie eine Gemeinde zu führen“ und Dohm schätzt besonders den „betriebswirtschaftlichen und analytischen Hintergrund von Hallay-Losch“. Mit sechsundzwanzig Ja-Stimmen zu zehn Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen wurde Hallay-Losch als Bürgermeisterkandidatin nominiert.

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Zuvor umriss zweiter Bürgermeister Bergmaier die anstehenden Aufgaben. Der Bahnhofsplatz sei neu zu gestalten, denn es fehle ein Marktplatz in Schondorf. Ein weiteres Großprojekt sei die Bebauung des Prix-Geländes.

Dort sollen Eigenheime und auch Sozialwohnungen entstehen. Bei der Seebergsiedlung und den anderen Gemeindehäusern müsse etwas gemacht werden, sagte Bergmaier.

Für junge Familien und ältere Mitbürger sollen Wohnungen geschaffen werden. Alle drei Gemeinderäte der FWS, neben Bergmeier auch Wolfgang Schraml und Roland Haberl, kandidierten wieder, um an den begonnen Projekten weiter mitarbeiten zu können. Schraml wurde in der Versammlung auch als Bürgermeisterkandidat vorgeschlagen, lehnte dies aber aus beruflichen Gründen ab.

Er erhielt mit 69 die meisten Stimmen und kam so auf Platz eins der Kandidatenliste. Außerdem bewarb sich Florian Gradl, 44 Jahre alt, Architekt und Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr, der mit 62 Stimmen auf Platz zwei gesetzt wurde. Gleichauf lagen Roland Haberl, 47 Jahre alt, und Kurt Bergmaier, 70 Jahre alt, mit 31 Stimmen. Den Vorzug bekam Haberl per Losentscheid.

Ältester Kandidat ist Carsten Putzar mit 81 Jahren, der in der Seebergsiedlung lebt und sich für den Erhalt dieser Siedlung einsetzt. Einzige Frau auf der Liste ist die 34 Jahre alte Sabine Hochrieser.

Sie engagiert sich in der Wasserwacht und ist bei den First Respondern dabei. In Abwesenheit wurde Thomas Schneider, der bereits einmal im Gemeinderat saß, nominiert. Der Pilot war beruflich verhindert. Ersatzkandidaten wurden nicht bestimmt, die Kandidaten werden auf dem Wahlvorschlag zweifach genannt.

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