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Handball

30.09.2020

Handball: Darauf müssen sich die Landsberger beim Saisonstart einstellen

Die Handballer des TSV Landsberg starten in die Saison. Nicht nur für die Mannschaften, auch für die Zuschauer gibt es wegen der Corona-Pandemie einiges zu beachten.
Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Plus Für die Handball-Mannschaften des TSV Landsberg beginnt eine eigenartige Saison. Was die Corona-Pandemie für Spieler und Zuschauer ändert.

Die Corona-Pandemie sorgt auf jeden Fall für einen ungewohnten Saisonstart der Landsberger Handballer. Wenn am Samstag die Herren um 16 Uhr zum ersten Heimspiel in der Bezirksoberliga gegen den TuS Fürstenfeldbruck III in der Hipper-Halle einlaufen, sind zwar Zuschauer erlaubt, aber es gibt strenge Vorschriften.

So musste man ein aufwendiges Hygienekonzept ausarbeiten. Das bedeutet unter anderem getrennte Zugänge für die Mannschaften und die Zuschauer. In der Isidor-Hipper-Halle sind 41 Sitzplätze und 41 Stehplätze erlaubt. Es gilt das Abstandsgebot und Maskenpflicht, bis man seinen Sitzplatz eingenommen hat. Und natürlich müssen alle Anwesenden erfasst werden. Deshalb sollen die Fans möglichst etwas früher kommen.

Die Krise zeigt: Die Handball-Abteilung in Landsberg hält zusammen

Aber wenigstens kann man vor Zuschauern spielen. Darüber freut sich auch Abteilungsleiter Roland Neumeyer. „Ein großer Dank an die Funktionäre in der Abteilung und die Aktiven. Super, wie gemeinsam die schwierige Situation gemeistert wurde. Da hat sich eindrucksvoll gezeigt, wie toll die Gemeinschaft in der Abteilung funktioniert.“ Aber es geht nicht nur um die Schutzmaßnahmen, sondern auch um die wichtigste Nebensache der Welt: den Sport.

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Auch da ist Roland Neumeyer optimistisch. „Ich denke, wir sind auch sportlich gut aufgestellt. Bei der ersten Herrenmannschaft konnten wir junge Talente integrieren und József Balogh ist eine echte Verstärkung. Als zweiten Torhüter hinter Dominik Keller habe man mit Mario Balzer eine gute Lösung gefunden.

Landsbergs Trainer freut sich auf die Standortbestimmung

„Vor allem fiebern wir dem ersten Spiel entgegen, war doch eine lange Vorbereitungsphase“, sagt Trainer Dirk Meier. „Wo wir wirklich stehen, muss sich unter Wettkampfbedingungen zeigen.“ Auch die Herren II sind gut besetzt: Die komplette A-Jugend ist aufgerückt.

Nach den Schwierigkeiten, die die Corona-Pandemie mit sich brachte, blickt Handball-Abteilungsleiter Roland Neumeyer zuversichtlich auf die anstehende Saison.
Bild: Thorsten Jordan

Bei den Damen ist inzwischen mit Christoph Spitschan ein sehr kompetenter Trainer auf der Bank. Personell ist es aber eher durchwachsen. Für die Stammtorhüterinnen konnte man guten Ersatz finden, dann gab es aber studiumsbedingte Abgänge und auch das Verletzungspech hat zugeschlagen. Da ist es ein Glücksfall, dass mit Lena Essig eine erfahrene und variabel einsetzbare Spielerin zu den Landsbergerinnen gestoßen ist. Sie macht in der Gegend ihre Masterarbeit und hat zuletzt beim TSV Betzingen (Bezirksliga) gespielt.

TSV-Damen starten auswärts in die Bezirksoberliga

Zu den sportlichen Perspektiven äußert sich vor dieser Saison niemand gerne. Angesichts der schwierigen Vorbereitungsphase ist es schwer, den eigenen Stand einzuschätzen – und wo die Gegner stehen, kann man meist nur raten. Da ist es beim Auftaktspiel der Herren I vielleicht am klarsten. Mit Fürstenfeldbruck III empfangen sie einen Gegner, der von seiner Erfahrung lebt, denn viele der Spieler haben lange hochklassig gespielt. Welche Klasse in dieser Mannschaft vertreten ist, kann man schon daran sehen, dass der bisherige Kreisläufer Tobias Prestele nun ein Comeback im Kader der Brucker für die 2. Bundesliga feiert.

Die Damen müssen zum Auftakt beim Eichenauer SV antraten. Ein bekannter Gegner, gegen den es in der vergangenen Bezirksoberliga-Saison einen Sieg und eine Niederlage gab. (lt)

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