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Landsberg

26.11.2018

Handball: Der TSV kämpft vergeblich

Für die Landsberger Handballer läuft es derzeit nicht. Nach acht Spieltagen in der Bezirksoberliga sind sie Letzter.
Bild: Julian Leitenstorfer (Symbolfoto)

Lange Zeit bestimmen die Landsberger Handballer das Auswärtsspiel in Kaufbeuren. Doch dann geht ihnen die Puste aus.

Bis zum Ende gekämpft, aber doch wieder ohne Punkte: Die Handballer vom TSV Landsberg präsentierten sich im Gastspiel bei der SG Kaufbeuren/Neugablonz als gleichwertiger Gegner. Erst in den letzten Minuten gelang es den Gastgebern, die Partie zu ihren Gunsten zu drehen. So standen die Landsberger trotz ihr über weite Strecken guten Leistung am Schluss doch wieder mit leeren Händen da und bleiben Schlusslicht in der Bezirksoberliga.

Die Gastgeber sind besonders motiviert

Der Auftakt verlief noch ausgeglichen. Landsberg gelang der erste Treffer, die SG glich aus (3.). So ging es weiter bis zum 5:5 in der 12. Minute. Dann ging der TSV wieder in Führung und verteidigte diese auch (5:7/14.). Man zeigte sich engagiert und spielte konsequent und konzentriert. Auch von der großen Kulisse – das Spiel war Teil der Feier zur Neueröffnung der Halle – ließ man sich nicht beeindrucken.

So konnte man den Vorsprung weiter ausbauen (12:8/20.). Doch die Gastgeber konterten und konnten mit einem 4:0-Lauf den Ausgleich erzielen. Doch in Unterzahlen legten die Landsberger wieder einen Treffer vor und bauten in der Folge den Vorsprung zum 13:17 (28.) aus. Durch einen glücklichen Treffer kam Kaufbeuren/Neugablonz noch zum Pausenstand von 18:15 heran.

Sieben Minuten vor Schluss fällt der Ausgleich

Der Start in den zweiten Durchgang gelang den Landsbergern nicht optimal. Zwei Gegentore in Überzahl sowie ein nicht genützter Siebenmeter, und die Gastgeber waren wieder auf einen Treffer dran (18:17/32.).

Doch davon ließen sie sich nicht aus der Spur bringen, fingen sich und gingen wieder konzentrierter zu Werke. Bis zur 40. Minute war man wieder gut vorne (23:19/40.) und die eigentlich Spiel bestimmende Mannschaft. Kaufbeuren machte mehr Druck, trotzdem blieb der TSV in Führung. Die hielt bis zur 53. Minute, dann musste man den Ausgleich hinnehmen. Die Gastgeber konnten jetzt personell von der Bank noch nachlegen und erfahrene Spieler aufs Feld schicken.

Landsberg hat keine Alternativen mehr auf der Bank

Da fehlten dem TSV die Alternativen vor allem im Rückraum um den eigenen Leuten einfach mal Verschnaufpausen zu ermöglichen. Jetzt war man manchmal den entschiedenen halben Schritt zu langsam oder brauchte nicht mehr den letzten Druck hinter den Wurf. Die Gastgeber sahen ihre Chance und gewannen am Ende mit 32:29 – wieder keine Punkte für Landsberg.

„Ich kann den Jungs eigentlich keinen Vorwurf machen. Sie haben einen enormen Aufwand betrieben und unser Konzept gut umgesetzt. Eigentlich hätten wir mindestens einen Punkt verdient gehabt, aber so ist es halt im Sport“, meinte Trainer Dirk Meier nach dem Spiel. (lt)

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