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Landsberg

15.02.2019

Hiobsbotschaft vor dem Spitzenspiel für die Landsberger Basketballer

Vor dem Spitzenspiel gegen den Tabellenführer Unterhaching sorgt Landsbergs Trainer Ryan Broker selbst für schlechte Nachrichten.
Bild: Thorsten Jordan (Archiv)

Für die Landsberger Basketballer muss am Samstag gegen Spitzenreiter Unterhaching im Aufstiegsrennen unbedingt ein Sieg her. Doch ein wichtiger Spieler fehlt.

Schlechte Nachrichten für die Landsberger Basketballer vor dem Spitzenspiel gegen Tabellenführer Unterhaching: Spielertrainer Ryan Broker hat sich verletzt und fällt aus. Wenn am Samstag ab 19.30 Uhr eine Vorentscheidung über den Aufstieg in die RegionalligaII fällt, kann er sein Team nur von der Linie aus unterstützen. Kapitän Michael Teichner nimmt es trotzdem gelassen: „Es ist natürlich ein Unterschied, ob man 2,08 Meter unter dem Korb stehen hat oder nicht. Aber so müssen wir eben noch mehr arbeiten.“

Mit sieben Siegen in Folge haben die Landsberger dafür gesorgt, dass sie noch aus eigener Kraft die Rückkehr in die RegionalligaII schaffen können. Allerdings reicht dafür am Samstag nicht nur ein „normaler“ Sieg – das Team Heimerer Schulen muss die Gäste mit 21 Punkten Unterschied schlagen. Nur dann hat es auch den direkten Vergleich gewonnen. Und das zu schaffen, „das grenzt an ein Wunder“, ist Teichner vorsichtig. Vielleicht, wenn „wir unseren allerbesten Tag und Unterhaching einen ganz schlechten erwischt“ könnte es klappen. Momentan liegen die Hachinger nach 16 von 22 Spieltagen in der Bayernliga sechs Punkte vor Landsberg. Allerdings hat das Team HSB noch zwei Nachholspiele.

Landsberg hat den Topscorer in seinen Reihen

Tatsächlich spricht von der Statistik her mehr für Unterhaching. Zwar besitzen die Landsberger mit Sharif Hudson, der einen Schnitt von 27,4 Punkten pro Spiel vorweisen kann, den Spieler, der diese Statistik in der Bayernliga anführt, doch schon auf Platz zwei kommt Unterhachings Niklas Kropp mit einem Schnitt von 26,4 Punkten.

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Hinter den Topscorer folgen als Nächstes wieder drei Gästespieler: Lorenzo Brazzi (13,1), Daniel Gebray (12,5) und Severin Hohn (12,2). Aufseiten der Landsberger ist der zweitbeste Scorer ausgerechnet der verletzte Trainer Ryan Broker mit im Schnitt 8,6 Punkten pro Spiel. Dafür haben die Landsberger noch weitere drei Spieler mit ähnlichem Schnitt: Niklas Brakel (8,4), Lukas Klocker (8,4) und Christoph Hornung (8,3).

Auch bei den Distanzschützen liegen die Gäste in der Statistik vorne: Niklas Kropp trifft im Schnitt 3,2 Mal von der Dreierlinie, bei Lorenzo Brazzi sind es 2,9 Treffer. Von den Landsbergern ist nur Hudson unter den Top Ten zu finden mit einem Schnitt von 2,3 Dreiern pro Spiel.

Die Saison dauert noch ein paar Wochen

Trotz allem gehen die Landsberger optimistisch in die Partie und bauen dabei auch auf das Publikum. Zwar kommen die meisten Spieler von Unterhaching aus der Jugend-Bundesliga und kennen sich mit Stimmung in der Halle aus, doch bei ihrem Heimspiel hatten sie gerade mal 20,30 Zuschauer. Vielleicht bringt sie eine große Kulisse im Sportzentrum doch ein bisschen aus dem Takt. Und wenn nicht, „dann pusht es auf jeden Fall uns“, sagt Michael Teichner. Am Samstag wollen die Basketballer deshalb in Landsberg noch Flyer verteilen und für das Spitzenspiel werben.

Sollte der Sieg mit 21 Punkten mehr nicht gelingen, müssen die Landsberger auf einen Ausrutscher von Unterhaching hoffen. „Ich bin optimistisch und Unterhaching muss danach ja auch noch einige Spiele austragen“, sagt Teichner. Wie die Landsberger ebenfalls – die Saison endet erst am 30. März.

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