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Utting

27.08.2019

Holzbootregatta: Die „Alten“ sind noch gut in Schuss

Zum dritten Lauf der „Ammersee Classics“ hat der Augsburger Segler Club eingeladen. 29 Klassische Holzboote waren diesmal am Start.
Bild: Villa Amalia Verlag

Der Augsburger Segler Club in Utting lädt zur „Oldies but Goldies“ ein. Das älteste teilnehmende Boot stammt aus dem 19. Jahrhundert.

Mit der „Oldies-but-Goldies“-Regatta hat der Augsburger Segler Club in Utting die dritte Wettfahrt der „Ammersee Classics“ für klassische Holzboote ausgetragen. Insgesamt vier Wettfahrten zählen zu dieser Serie, die letzte richtet der Diessner Segel-Club aus.

29 klassische Holzboote waren in Utting am Start, die größte Flotte stellte der ausrichtende Club, der ASC, der diesmal auch ein reines Frauenboot ins Rennen schickte. Steuerfrau Angelika Stier startete mit ihren Vorschoterinnen Ursula Schneider und Monika Bscher.

Ein Boot mit Baujahr 1895

Das älteste teilnehmender Holzboot war in diesem Jahr „Vati“ GER 788, ein vier Meter Segellängenboot mit Baujahr 1895. Wie viele dieser alten Klassiker war es Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts noch Gaffel getakelt. Später wurde es in der alten Steinlechner Werft in Utting mit einem Peitschenmast versehen und sorgfältig restauriert. Zahlreiche Restaurierungen, zuletzt in der Bootswerft von Peter Liebner, Pürgen, sind seit ihrer Kiellegung erfolgt.

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Bei mäßigem und drehendem Westwind konnten am ersten Wettkampftag drei Wettfahrten gesegelt werden. Dass am zweiten Tag bereits um 7 Uhr Auslaufbereitschaft herrschte, erwies sich von Vorteil, da so der Südwind mit 3 bis 4 Bft. zu zwei weiteren Wettfahrten genutzt werden konnte. Und so gab es mit fünf Wettfahrten auch ein Streichergebnis.

„Robin Wood“ ist die schnellste Yacht

Gesamtsieger nach Yardstick wurde der 15er Schärenkreuzer „Robin Wood“, gesteuert von Vincent Hoesch (Chiemsee Yacht-Club) mit seinen Vorschotern Peter Liebner und Johannes Ernicke (beide ASC). Sie erhielten auch den Wanderpokal für die Wertung „schnellste Yacht“.

Auf Platz zwei segelte Christoph Hagenmeyer (DSC) an der Pinne der 5.5m Rennyacht „Stella“ mit Robby Meyer (ASC) und Gregor Bornemann (DSC). Platz drei erreichte die 22qm Rennjolle „Zwiderwurz“, gesteuert von Oliver Betz mit seinen Vorschotern Patrick Wittmann und Michi Erhard (alle ASC). Diese Mannschaft gewann auch den Preis für die Klassenwertung „schnellste J-Jolle“.

Die letzte der vier Klassiker-Regatten trägt am Wochenende 7./8. September der Diessner Segel-Club aus. (lt)

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