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Landsberg

26.05.2020

Horst Geiger gibt bei den Landsberger Basketballern wieder den Ton an

Horst Geiger wurde auf ungewöhnlichem Weg zum neuen Vorsitzenden der Landsberger Basketballer gewählt.
Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Plus Die DJK Landsberg findet wegen der Corona-Krise über einen ungewöhnlichen Weg einen neuen Vorsitzenden. Wie geht es mit dem Trainer der Bayernliga-Basketballer weiter?

Die DJK Landsberg hat einen neuen Vorsitzenden. Wegen der Corona-Krise mussten die Basketballer einen neuen Weg einschlagen: Erstmals wurde die Vereinsführung per Briefwahl bestimmt. Und die sorgte dafür, dass ein „alter Bekannter“ wieder ins Amt zurückkehrt: Horst Geiger. Der hat sich bereits einiges vorgenommen. Spannend wird es, wie es mit der ersten Mannschaft weitergeht.

Von 2009 bis 2016 war Horst Geiger bereits Chef bei den Landsberger Basketballern. Dass er nun wieder an erster Stelle der DJK steht, hat einen einfachen Grund: Es gab keinen Nachfolger für Klaus-Peter Brakel, der, wie berichtet, nicht mehr für das Amt des ersten Vorsitzenden kandidiert. Und so meldete sich Geiger: „Ich hab mich nicht ins Amt gedrängt“, sagt er gegenüber dem LT, aber „da es sonst niemanden gab und mir der Verein und das Basketball in Landsberg sehr am Herzen liegt, habe ich mich zur Wahl gestellt.“

44 gültige Stimmen waren per Brief eingegangen, mehrheitlich wurde Geiger zum neuen Vereinsboss gewählt. Auch fast alle weiteren Positionen wurden besetzt, einzig das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden ist weiter vakant. „Ich glaube, wir haben eine gute Truppe zusammen“, sagt Geiger, der sich besonders über das weitere Engagement von Anja Kolping als Sportwartin und Leiterin der Geschäftsstelle freut. „Für mich ist sie eine ganz feste, wichtige Größe.“ Auch für die kommenden Aufgaben. „Noch steht als Starttermin für die Bayernliga der 19. September“, so Geiger. Allerdings doch nur mit zwölf Mannschaften. Doch noch weiß keiner, wann man mit dem Training beginnen kann. „Wir versuchen jetzt, etwas im Freien zu organisieren.“ Mindestens sechs Wochen vor Saisonstart müsse man aber wieder in die Halle. „Ansonsten kann man gleich einen Krankenwagen für den Pendeldienst zur Klinik abonnieren. Die Verletzungsgefahr wäre viel zu hoch, abgesehen von der spielerischen Komponente.“

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Vorerst leitet Michael Teichner das Training

Zu Beginn wird erneut Michael Teichner das Training leiten. Coach Ryan Broker musste beruflich bedingt ja schon vor dem Saisonabbruch im Frühjahr zurück nach Amerika. Ob er wiederkommen wird, hängt von mehreren Faktoren ab. „In erster Linie müssen wir die Finanzen im Griff behalten“, betont Geiger. Noch stehe der Verein gut da, „aber ich weiß genau, wie schnell so ein Polster aufgebraucht ist“. Er stehe mit Broker in Kontakt, aber „derzeit ist alles offen“. Was den Kader betrifft, habe ein ehemaliger Landsberger Spieler schon Interesse bekundet. „Und er würde noch zwei weitere Spieler mitbringen“, so Geiger. Eine weitere Baustelle ist der Nachwuchs.

Überhaupt will er versuchen, aus den Mannschaften wieder einen Verein zu formen – den Kontakt untereinander also verbessern. Eine Menge zu tun also für den selbstständigen Unternehmensberater. „Ich weiß, was auf mich zukommt und kann die notwendige Zeit investieren“, blickt er auf die spannenden nächsten Monate.

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