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Luftpistole

14.04.2015

In Scheuring knallen die Sektkorken

Thomas Ranzinger erzielte bei den Aufstiegskämpfen zur 2. Bundesliga das beste Ergebnis aus Scheuringer Sicht.
Bild: Thomas Ranzinger

Edelweiß-Team schafft zum zweiten Mal den Aufstieg in die 2. Bundesliga

Es darf groß gefeiert werden bei den Scheuringer Schützen. Zum zweiten Mal in der an Erfolgen reich bestückten Vereinsgeschichte schaffte das Pistolenteam den Sprung in die 2. Bundesliga. Die Fahrkarte nach oben besorgten sich die Lechrainer recht souverän mit Rang drei bei den Aufstiegskämpfen in München/Hochbrück.

Eigentlich waren nach dem ersten Durchgang die Würfel bereits gefallen. Da Waldaschaff, der Vizemeister der Bayernliga Nord-West, nicht angetreten war, musste von den verbleibenden acht Bewerbern durch die Aufstockung der beiden Bundesligen auf jeweils zwölf Mannschaften am Ende nur noch ein Verein passen.

Und der zeichnete sich bereits nach 40 Schuss eindeutig ab. Pfannenstiel, in dieser Saison das Schlusslicht in der 2. Bundesliga Süd, war bei 100 und mehr Ringen Rückstand gegenüber der Konkurrenz bereits bei Halbzeit aussichtslos abgehängt. Teil zwei der Aufstiegskämpfe wurde damit zum Schaulaufen für die sieben Aufsteiger.

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Das Scheuringer Quintett blieb im ersten Durchgang trotz der besten Einzelleistung des gesamten Wettbewerbs durch Thomas Ranzinger (376) etwas unter den starken Vorstellungen in der Schlussphase der Punktrunde. Beim zweiten Durchgang legte das Team dann einiges drauf und verteidigte sicher Rang drei. Die Lechrainer lebten wie schon in der Punktrunde von ihrer Leistungsdichte. Nur einmal wurde der 9er-Schnitt von 360 Ringen knapp verfehlt. Die Spitze ging an Thumsenreuth, das im Vorjahr als Dritter hauchdünn den Einzug in die 2. Liga verpasst hatte.

Nach oben geht es als Rangvierter auch für Oberpfaffenhofen, das Scheuring in der Bayernliga Süd-West lange Zeit einen offenen Wettkampf um den Titelgewinn geliefert hatte. Jetzt kann Scheurings Schützenmeister Franz Berghofer Nägel mit Köpfen für eine große Aufstiegsfeier machen. Diese soll am Freitag, 24. April, über die Bühne gehen. Stolz ist der Vorsitzende der Lechrainer vor allem auf den langen Weg, den generell ein Schützenteam in den Hauptdisziplinen gehen muss, ehe es in der Bundesspitze angelangt ist. „Wir haben bei den Schützen einen gewaltigen Unterbau mit vielen abgestuften Klassen, den man in vielen Jahren durchlaufen muss. Da ist nach unten lange nicht Schluss“, verweist Franz Berghofer nicht ohne Stolz auf das Erreichte.

Aufstiegskampf zur 2. Bundesliga 1. Thumsenreuth 3690 Ringe (1842/1848); 2. HSG Erlangen 3689 (1845/1844); 3. Scheuring 3664 (1825/1839); 4. Oberpfaffenhofen 3651 (1822/1829); 5. Bad Tölz 3637 (1819/1818); 6. Landshut 3607 (1800/1807); 7. Münchberg 3551 (1761/1790); 8. Pfannenstiel 3393 (1685/1708);

Einzelergebnisse Scheuring: Thomas Ranzinger 376/366; Philipp Ranzinger 366/365; Oliver Balg 358/373; Sebastian Heinisch 362/371; Klaus Hopfensitz 363/364).

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