Basketball

05.03.2019

In allen Belangen überlegen

Einen Kantersieg feierten die Landsberger Basketballer (weiße Trikots) gegen Memmingen.
Bild: Thorsten Jordan

HSB Landsberg feiert gegen Memmingen einen Kantersieg

Schnell erzählt ist das Spiel der Landsberger Basketballer gegen Memmingen: Der Endstand mit 79:42 für die Gastgeber sagt eigentlich alles. Offen ist nur die Frage: Waren die Landsberger so stark oder Memmingen so schwach? Horst Geiger, Mannschaftsbetreuer beim Team Heimerer Schulen Basket Landsberg hat sofort die Antwort parat: „Diesmal waren wir so stark. Vor allem in der Defense.“ Mit der Zonen-Verteidigung der Landsberger kam Memmingen nämlich gar nicht zurecht und konnte so seine Stärke unter dem Korb nicht ausspielen. Ein bisschen profitierte das Team von Trainer Ryan Broker davon, dass die Gäste auf ihren Topscorer Egino Rau verzichten mussten – er war angeschlagen und saß nur auf der Bank. Doch auch ihm wäre es angesichts der konzentrierten Leistung schwergefallen, zu glänzen.

Von der ersten Minute an gaben die Landsberger den Ton an und ließen sich auch von der ungewohnten Umgebung in der Hipper-Halle nicht aus dem Konzept bringen. HSB nahm das körperbetonte Spiel, für das Memmingen bekannt ist, an und hielt gut dagegen. So stand es nach dem ersten Viertel bereits 17:9 für die Gastgeber. Auch im zweiten Abschnitt ließen die Landsberger nicht locker und bauten die Führung kontinuierlich bis zum 38:19 zur Pause aus. Wichtig war nun, sich nicht auf dem Vorsprung auszuruhen, und Broker gelang es in der Pause, sein Team weiter auf Angriff zu programmieren.

Landsberg machte in der zweiten Halbzeit genau da weiter, wo es vor der Pause aufgehört hatte. So konnte Broker den Stammspielern eine Pause gönnen und gab dafür Paul Brakel und David Geiger die Chance, hier Erfahrung zu sammeln. Dass beide ihren Part sehr gut erledigten, zeigen die weiteren Zwischenergebnisse: 55:27 führten die Landsberger vor den letzten zehn Minuten und auch in diesen ließen sie nicht nach, bis zum 79:42-Sieg.

Einen kleinen Aufreger gab es noch im letzten Viertel: Der Gästetrainer hatte sein zweites technisches Foul kassiert, weigerte sich aber lange, die Halle zu verlassen. Nach einigen Minuten Unterbrechung ging er dann doch – und das Spiel weiter. (mm)

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