Handball

04.10.2016

In allen Belangen unterlegen

Hiergeblieben: Gegen Dietmannsried/Altusried (gelb) hatten die Landsberger Handballer nichts zu melden.
Bild: Thorsten Jordan

Der TSV hat sich seinen Saisonbeginn sicher anders vorgestellt

Gegen den Favoriten aus dem Allgäu konnten die Landsberger Handballer nur eine Viertelstunde einigermaßen mithalten. Dann zeigten die Gäste aus Dietmannsried, warum ihr Saisonziel – der direkte Wiederaufstieg – nicht zu hoch gegriffen ist. Am Ende gewannen sie mit 43:18 und entführten die Punkte aus Landsberg.

Die HSG legte von der ersten Sekunde an ein hohes Tempo vor und zeigte sich wach in der Abwehr und sehr durchschlagskräftig im Angriff. So war sie schnell 1:6 vorne (10.). Dann stabilisierten sich die Landsberger und hielten einigermaßen dagegen. Mit sichererem Spiel im Angriff vermied man die schmerzhaften Gegenstöße besser und konnte auf 6:8 (17.) verkürzen. Aber die Gäste stellten sich nun besser auf die Landsberger Angriffe ein und blockten ein ums andere Mal die TSV-Würfe weg. Die Ballgewinne nutzten sie sicher zu Steilangriffen und vergrößerten so zusehends den Vorsprung. Aus dem Positionsangriff ging so für die Gastgeber fast nichts und das eigene Gegenstoßspiel, die Stärke der Vorsaison, kam so gar nicht ins Rollen. Die HSG dagegen hielt das Tempo hoch, war in der Abwehr schnell auf den Beinen und sicher im Abschluss. Nachdem den Landsbergern im Angriff einfach nichts mehr gelingen wollte – vielen Aktionen fehlte etwas die Struktur – ging man mit einem mehr als deutlichen 8:23 in die Pause.

In der zweiten Halbzeit ließen die Gäste aus dem Allgäu nicht nach und fanden gegen die verschiedenen Landsberger Abwehr-Varianten immer wieder die passenden Antworten. Bei den Gastgebern funktionierte jetzt wenigstens das Kreisspiel immer wieder mal, Alex Schwarz verwandelte dann sicher. Auch wenn der TSV vielleicht nicht seinen besten Tag hatte – die Gäste waren einfach in allen Belangen überlegen und waren in ihrem Tempospiel nicht zu bremsen.

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Gefasst war der Landsberger Trainer Sofian Marrague nach dem Spiel. „Ich hab’ schon gewusst, warum ich mir zum Auftakt einen anderen Gegner gewünscht hätte. Das ist einfach eine starke Mannschaft, die auf allen Positionen gut besetzt ist. Nicht ganz so deutlich wäre schön gewesen. Aber unsere Mittel gegen so eine eingespielte, druckvoll agierende Mannschaft sind einfach limitiert. Unsere Punkte müssen wir woanders holen. Jetzt gilt es, das Spiel abzuhaken und uns auf unseren nächsten Gegner Pullach einzustellen.“ (lt)

TSV: Dominik Keller, Justus König; Christoph Stöcker, Tom Steber (3), Moritz Hierstetter (1), Markus Heidner, Alexander Schwarz (6), Gatto Piepenburg, Maximilian Wurst, Kai Roth (4/2), Mustafa Uyar, Fynn Meier, Roderic Fonteyne.

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