Newsticker
Bundes-Notbremse: Ausgangsbeschränkungen fallen weniger streng aus
  1. Startseite
  2. Lokales (Landsberg)
  3. Lokalsport
  4. In der letzten Sekunde die Führung verschenkt

Handball

12.11.2019

In der letzten Sekunde die Führung verschenkt

Lena Hierstetter brachte die Landsberger Handballerinnen kurz vor Schluss in Führung. Dann gab es einen fatalen Ballverlust.

Die Landsberger Damen werden ihrer Favoritenrolle nicht gerecht. Die Herren finden zu spät ins Spiel

Das hatten sich die Landsberger Handballer anders vorgestellt: Weder den HerrenI noch den Damen half der Heimvorteil wirklich weiter.

Man wusste es eigentlich: Die HSG Isar-Loisach spielt einen schnellen Ball. Trotzdem hatten die Landsberger Handballer lange Schwierigkeiten, sich auf die dynamische Spielweise ihrer Gäste einzustellen. Zu lange, denn am Ende lief ihnen bei ihrer Aufholjagd die Zeit davon. Immerhin hat die Mannschaft hohe Moral bewiesen.

Die schnelle Landsberger Führung glich die HSG sofort aus und lag bald 4:1 vorne (8.). Die Gastgeber kamen zwar langsam besser ins Spiel, doch im Angriff gelang es selten, die gegnerische Abwehr richtig auseinanderzuspielen. Kam man zum Wurf, war beim gegnerischen Torwart Endstation. Trotz zweier eigener Strafzeiten ging man mit einem erträglichen 9:15 in die Kabine.

Auch im zweiten Abschnitt kamen die Landsberger mit dem Tempo der Gäste nicht klar. Eine Strafe nutzte die HSG, um auf 20:10 wegzuziehen (38.). Doch dann rappelten sich die Gastgeber auf – die Moral war ungebrochen. Die Manndeckung des HSG-Spielmachers zeigte Wirkung und Landsberger arbeitete sich ran. Beim 18:22 (45.) war das Spiel wieder offen. Die HSG war sichtlich verunsichert und es entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Aber ganz kamen die Landsberger nicht mehr ran und mussten sich unglücklich 26:28 geschlagen geben. „Da sind wir zu spät auf Touren gekommen,“ so Trainer Dirk Meier. „Es ist schade, wenn man dann sieht, was wir eigentlich drauf haben.“

TSV: Erhard, Keller, Bräutigam (1), Stöcker, Giez (2), Eisen (1), Krauter, Meier (7/2), Hierstetter (2), Spieß (2), Kaltstein (5), Schwarz (3), Ketterer (2)

Gegen den Vorletzten der Bezirksoberliga, den TSV Peißenberg hatten die Landsberger Damen eigentlich fest zwei Punkte eingeplant. Doch es kam anders. Nach einem guten Start und einer 8:4-Führung (7.) schien alles nach Plan zu laufen. Zwar zeigten die Gastgeberinnen kaltschnäuzig im Angriff, bekamen aber in der Defensive kaum Zugriff. Und so kam Peißenberg immer besser ins Spiel – zur Pause lagen die Gastgeberinnen nur mehr 19:17 vorne. Landsberg hatte die Torfrau getauscht, große Wirkung zeigte das jedoch nicht.

Elf Minuten vor Schluss ging Peißenberg erstmals in Führung. Doch die Gastgeberinnen zeigten Moral und kurz vor Schluss gelang Lena Hierstetter die viel umjubelte Führung. Ein unnötiger Ballverlust „schenkte“ Peißenberg aber noch den Ausgleich zum 33:33.

Nun gilt es aufzuarbeiten, warum die Landsbergerinnen an die starke Anfangsphase nicht anknüpfen konnten und 33 Gegentore hinnehmen mussten. (lt)

TSV: Stöcker, Marx, Hierstetter (7), Hereth (4), Bonfert (1), Kemeny, Abe (1), Pömsl (4/1), Anders, Makella (5), Hahn (3/1), Kohlberg (2), Menius (6)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren