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Kaufering

14.05.2019

Kauferinger feiern großen Erfolg mit Nationalmannschaft

Johannes Eckebrecht (links) und Ricardo Wipfler haben großen Anteil daran, dass Deutschland den Aufstieg in die A-Division geschafft hat.
Bild: IFF

Das Team mit zwei Spielern der Red Hocks siegt bei der B-Weltmeisterschaft. Besondere Auszeichnung für Ricardo Wipfler.

Es ist ein Erfolg, auf den die U19-Nationalmannschaft der Floorballer lange hingearbeitet hat: Sie gehören nach dem Sieg bei der B-Weltmeisterschaft zu den besten acht Teams der Welt und darf bei der nächsten WM in der A-Division antreten. Großen Anteil am Aufstieg hatten auch Johannes Eckebrecht und Ricardo Wipfler von den Red Hocks Kaufering. Seit dem Jahr 2001 ist das deutsche Team bei neun U19-Weltmeisterschaften angetreten. Zum Aufstieg in die Eliteliga hat es zuvor aber nie gereicht. Viermal hatte die Mannschaft im Finale das Nachsehen.

Im Finale Slowenien besiegt

Zweifel, dass es im Endspiel abermals nicht klappen könnte, räumten die Deutschen von Beginn an aus. Gegner Slowenien, der schon in der Vorrunde 11:6 besiegt wurde, schloss nie näher als zwei Tore auf. Die Mannschaft von Bundestrainer Thomas Berger holte sich mit einem 9:3-Finalsieg den Titel und den damit verbundenen Aufstieg.

Angeführt vom starken Ricardo Wipfler überzeugte das Team – bestehend aus den Jahrgängen 2000 und 2001 – im kanadischen Halifax. Der Kauferinger, der im Finale ein Tor und fünf Vorlagen beisteuerte, wurde anschließend auch zum Spieler der Partie gewählt. „Das Endspiel war etwas ganz Besonderes“, freute sich der 17-jährige Angreifer aus Weil, der in fünf WM-Spielen 17 Punkte gesammelt hatte, so viele wie kein anderer Teilnehmer. „Ich habe jeden Moment genossen.“ Die Leistung seiner Mannschaft über die Turnierwoche hinweg – fünf Siege in fünf Partien – bewertet er als „durchgängig souverän“. In der Vorrunde gewann das Team gegen Kanada, Neuseeland und Slowenien. Auch die Polen hatten im Halbfinale keine Chance. „Wir haben uns im Turnierverlauf noch gesteigert“, sagt Wipfler.

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Johannes Eckebrecht wird nach Verletzung gerade noch rechtzeitig fit

Das trifft auch auf Verteidiger Eckebrecht zu. Nach Jahren zielstrebiger Vorbereitung war der Reischer am Ende der Bundesligasaison verletzt ausgefallen, der Traum von der WM drohte zu platzen. Erst rund zwei Wochen vor dem Abflug war der 17-Jährige wieder ins Training eingestiegen. In Halifax verbesserte sich sein Timing von Wechsel zu Wechsel, und im Halbfinale gegen Polen war es die zweite Reihe, in der er spielte, die mit ihrer Abwehrarbeit den Erfolg sicherte.

Nicht dabei war letztlich der Kauferinger Torhüter David Winzinger. Er gehörte in der Qualifikation zum Kader, wurde aber für die WM gestrichen, weil sich der Bundestrainer für zwei andere Keeper entschieden hatte. „Ich wäre gern dabei gewesen, freue mich aber fürs Team“, so der Landsberger.

In zwei Jahren sind dann die Nachfolger gefordert, bei der Weltmeisterschaft der A-Klasse der U19 den Klassenerhalt zu schaffen. Dann spielen möglicherweise die Kauferinger Benedikt Richardon, Martin Rieß und Luis Hegner mit, die zuletzt zum Kreis der U17-Nationalmannschaft gehörten. (lt)

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