09.02.2018

Kevin Keß hat noch viel vor

Kevin Keß

Neuer Spartenleiter bei den Floorballern

Kevin Keß, Sie sind neuer Spartenleiter bei den Floorballern der Red Hocks Kaufering, wie kam es dazu?

Mein Vorgänger Christoph Huber, der sich jetzt um unsere Finanzen kümmert, kam auf mich zu. Die Aufgabe erfüllt mich, weil die Red Hocks einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen einnehmen. Tatsächlich habe ich, als ich in mich gegangen bin, aber schon auch den großen Anreiz gespürt, Verantwortung zu übernehmen, mich einer neuen Herausforderung zu stellen und Erfahrungen zu sammeln, die mich als Person wachsen lassen.

Konnten Sie sich schon einen Überblick verschaffen?

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Ich denke schon. Ich war ja schon zuvor in der Spartenleitung aktiv, bin seit fast zehn Jahren Teil der Kauferinger Floorballfamilie. Das meiste hab ich bereits unter Kontrolle, die Routine kommt dann mit der Zeit. Ich denke, wir sind ein sehr fähiges Team innerhalb der Spartenleitung, das zusammen mit unseren engagierten Mitgliedern noch einiges bewegen kann und wird.

Sie haben von Herausforderungen gesprochen. Welche Aufgaben sehen Sie auf sich und die Red Hocks zukommen?

Ich möchte sowohl die Red Hocks als auch den Floorball weiter vorantreiben, was bei einer Randsportart nicht immer so einfach ist. Wir sind trotz einiger toller Erfolge im Vergleich zu den etablierteren Sportarten immer noch im Pionier-Stadium, was neben dem einen oder anderen zu beseitigenden Hindernis aber durchaus seinen Reiz hat. Zudem ist mir der Zusammenhalt innerhalb der Sparte und eine gute Atmosphäre, in der der Spaß im Vordergrund steht, besonders wichtig.

Inwiefern ist die Funktionärsarbeit bei einer Randsportart schwerer?

Unsere Entwicklung ist ganz eng an das Engagement unserer Helfer und Mitglieder geknüpft. Deren Einsatz ist eine unserer ganz großen Stärken, dennoch kann und sollte man sich auch hier weiter verbessern. Da die Anzahl unserer Helfer auch begrenzt ist und seit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga schon einige Jahre vergangen sind, trifft man schnell auf Grenzen. Das motiviert mich jedoch nur noch mehr. Dem freiwilligen Engagement einen Überbau zu verschaffen, die Fäden zu bündeln und unsere Anstrengungen zu kanalisieren, sehe ich als meine wichtigste Aufgabe. Wir haben in der Vergangenheit gezeigt, dass wir durch Leidenschaft, Einsatz und Hartnäckigkeit vieles erreichen können. Das gilt es zu erhalten. Unterstützung und frische Ideen sind dabei jederzeit willkommen.

Seit Mitte Oktober müssen Sie verletzungsbedingt pausieren. Wie geht die Heilung voran?

Ein Außenbandriss dauert etwa drei Monate. Ich hoffe also, dass ich im Lauf der nächsten Wochen wieder sportlich aktiv werden darf. (Text/Foto: Hutter)

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