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Handball

21.11.2017

Knapp unterlegen

„Angefressen“ war Sofian Marrague nach der Niederlage.

Für die Landsberger lief es in Sonthofen lange gut – aber nicht lange genug

Ein Handball-Spiel dauert 60 Minuten, und eigentlich darf man keine davon lockerlassen. Dass diese Plattitüde immer noch richtig ist, mussten die Landsberger in Sonthofen schmerzlich erfahren. Nach einem überlegenen Start ließ man nach, konnte den Schalter nicht mehr umlegen und unterlag völlig unnötig mit 25:27 – man scheitere quasi an der eigenen Überlegenheit.

Landsberg begann hoch konzentriert, die Abwehr stand gut und die Angriffe wurden sauber ausgespielt. So war die 7:2-Führung nach 14 Minuten hoch verdient. Noch bis zur 20. war Landsberg klar überlegen (12:4) – dann gingen die Konzentration und Präzision verloren. Mit drei Toren in Folge läuteten die Gastgeber ihre Aufholjagd ein (7:12/24.) und bis zur Pause hatten sie sich auf 12:15 herangearbeitet.

TSV-Trainer Sofian Marrague versuchte, in der Kabine gegenzusteuern, aber Sonthofen nahm den Schwung mit in die zweite Hälfte und glich schnell auf 15:15 aus. Jetzt war es ein Spiel auf Augenhöhe. Landsberg kämpfte, hatte aber den Spielfluss verloren. Erst in der 37. erzielte der TSV wieder ein Tor. Kein Team konnte sich absetzen, aber in den letzten Minuten ging Sonthofen in Führung – und siegte.

„Das ärgert mich gewaltig“, war Sofian Marrague ziemlich „angefressen“. „Auch wenn ich weiß, dass es so was im Handball gibt, ich es auch selbst oft erlebt habe und das selbst Profi-Teams passiert, es sind einfach völlig unnötig abgegebene Punkte.“ Statt sich im Mittelfeld zu etablieren, steht man jetzt wieder im unteren Tabellendrittel. (lt)

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