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08.03.2009

Landsberg auf Augenhöhe mit dem Meister

Landsberg (wimd) - Es war ein nervenaufreibender Kampf, den sich das Team Heimerer Schulen Basket Landsberg und der Meister SCH Würzburg Baskets am Samstagabend im Sportzentrum lieferten. Die rund 800 Zuschauer, darunter ein ganzer Fanblock aus Würzburg, erlebten prickelndes Basketball auf höchstem Niveau.

Es waren gerade zwei Minute gespielt, da gab es eine Schrecksekunde für die HSB-Fans. Andrais Thornton, der angeschlagen ins Spiel gegangen war, stürzte unglücklich aufs Knie und musste vom Platz. Nach wenigen Minuten Erleichterung auf den Rängen, als der Amerikaner wieder eingewechselt wurde und sich mit zwei gelungenen Freiwürfen zurückmeldete.

Die Zuschauer erlebten ein offenes Spiel, das im ersten Durchgang mit 16:19 beendet wurde. Im zweiten Viertel zogen die Würzburger punktemäßig davon (23:31). Jason Boucher mit einer sicheren Freiwurfquote, Fabian Kirchhoff und Lukas Klocker hielten Landsberg im Spiel und mit einem Zwischenstand von 44:48 ging es in die Kabine.

Nach rund zweiwöchiger Verletzungspause feierte dann Kapitän Michael Teichner für mehrere Minuten sein Comeback. Die körperlich deutlich überlegeneren Würzburger spielten Mitte des dritten Viertels ihren höchsten Vorsprung heraus (56:64), nicht zuletzt dank der guten Quote des Würzburger Top-Scorers Stanley Hodge. Zwei Dreierwürfe von Andrais Thornton brachten Landsberg zurück ins Spiel und nur eine Auszeit des Gästetrainers verhinderte den Ausgleich im dritten Viertel, das 67:73 aus Landsberger Sicht endete.

Landsberg auf Augenhöhe mit dem Meister

Der letzte Durchgang begann wiederum mit einer Schrecksekunde für Landsberg: Der mit 31 Punkten erfolgreichste Spieler des Abends, Jason Boucher, stürzte nach einem Angriff in eine Stuhlreihe und blieb verletzt liegen. Und das gerade in einer der stärksten Phasen der Landsberger, als es 75:77 stand. Aber die Hausherren ließen sich, getragen von einem frenetischen Publikum, nicht beeindrucken.

Die Halle stand nahezu Kopf, als das Team von Trainer Sascha Karchenkov kurz vor Ende 83:80 gegen den bis dato ungeschlagenen Meister Würzburg führte. Sogar Jason Boucher hatte nochmals auf die Zähne gebissen und war kurz zuvor wieder eingewechselt worden. Die Sensation lag in der Luft, da auch die Zeit zugunsten von Landsberg ablief. 1,6 Sekunden vor Ende schaffte der Würzburger Stefan Dinkel mit einem Dreier noch das 84:84 und rettete den Meister so in die Verlängerung.

Beide Teams gaben nochmals alles, zeigten aber auch Nerven. In der Schlussphase vergaben die Würzburger vier Freiwürfe, jedoch auch der ansonsten zuverlässige Robert Apelt zwei Freiwürfe. So setzte sich am Ende der Meister Würzburg mit 103:99 durch.

Mehr Fotos vom Spiel unter:

landsberger-tagblatt.de/bilder

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