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Fußball Landsberg

22.04.2018

Landsberg befindet sich im freien Fall

Der nächste bittere Nachmittag für die Fußballer des TSV Landsberg (links Alexander Buschel, rechts Andreas Beinhofer und Keeper Philipp Beigl): Nach der 0:3-Niederlage zu Hause gegen Schwabmünchen sind sie auf einen Abstiegsplatz gerutscht.
Bild: Thorsten Jordan

Nach der 0:3-Heimpleite gegen Schwabmünchen rutscht der TSV in der Bayernliga auf einen Abstiegsplatz. Das Auftreten der Gastgeber lässt nicht viel Hoffnung.

Es ist so weit: Die Bayernliga-Fußballer des TSV Landsberg befinden sich auf einem direkten Abstiegsplatz. Nach der 0:3-Niederlage gegen den TSV Schwabmünchen ist der SB Traunstein dank des 3:1-Erfolgs gegen Wolfratshausen an den Landsbergern vorbeigezogen.

Damit nicht genug, denn auch Schlusslicht Kornburg ist aufgrund eines 3:1-Sieges auf zwei Punkte an die Landsberger herangekommen – und hat noch ein Nachholspiel zu bestreiten. Angesichts des Auftretens der Landsberger beim Heimspiel in Schwabmünchen dürften nur noch große Optimisten an eine Rettung glauben. Neun Punkte beträgt der Rückstand auf Ismaning, das mit 39 Punkten den 13. Platz belegt, der den direkten Klassenerhalt bedeutet, zwei Punkte auf Traunstein und den Relegationsplatz, aber nur mehr vier Spiele haben die Landsberger zu absolvieren.

Der unbedingte Wille fehlt

Natürlich fehlten gegen Schwabmünchen die gesperrten Sebastian Nichelmann und Julian Birkner in der Abwehr. Aber genauso fehlte es bei den Landsbergern an der Körpersprache: Der unbedingte Wille, die verkorkste Saison zu einem guten Ende zu bringen war nur selten zu sehen.

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Und so war die Führung der Gäste in der 29. Minute durch Turgay Karvar, der nach einem perfekten Pass frei vor TSV-Keeper Philipp Beigl auftauchte, nicht unverdient. In der 37. Minute hatte Landsbergs David Mihajlovic nach toller Vorarbeit von Philipp Siegwart die beste Chance zum Ausgleich, vergab aber aus kürzester Distanz.

Nach der Pause brachte Kandziora Martin Hennebach für den blassen Mihajlovic, und dieser sorgte im Angriff für mehr Schwung. Landsberg hatte nun einige gute Aktionen, aber der Abschluss war einfach zu schwach. Die Vorentscheidung fiel in der 54. Minute: Nach einem Freistoß schien die Situation geklärt, doch die spielerische Lösung misslang – Dominik Schön, der Nichelmann in der Innenverteidigung ersetzte, passte den Ball zu einem Schwabmünchner, und die Gäste nahmen die Einladung dankend an – zwei, drei schnelle Pässe, und Marcel Leib ließ Beigl keine Chance.

Hennebach sorgt für Akzente

Kandziora stellte um, Rainer Storhas ging in die 4er-Kette und Schön ins Mittelfeld, wo er viel besser Akzente setzen konnte. Die Landsberger mussten nun aufmachen, waren aktiv, aber eben nicht effektiv. Ein Konter in der 73. entschied die Partie: Erneut Marcel Leib lief allein auf Beigl zu – 3:0 für Schwabmünchen. In der restlichen Viertelstunde startete Landsberg noch ein paar Angriffe, aber es klappte nicht mal mit Ergebniskosmetik.

Am kommenden Samstag steht das nächste Heimspiel an, dann gegen Sonthofen.

Landsberg: Beigl, Gilg (34. Beinhofer), Buschel, Schön, Göttle, Storhas, Mihajlovic (46. Hennebach), Detmar, Bonfert, Zuka (54. Neuhaus), Siegwart

Schwabmünchen: Thiel, Karvar (62. Ludwig), Kusterer, Maiolo, Schmid (74. Sailer), Kammergruber, Prechtl, Schmidt, Leib (82. Möricke), Uhde, Rudolph

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