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Landesliga

26.10.2013

Landsberg erwartet eine knifflige Pflichtaufgabe

Auf Sebastian Nichelmann muss TSV-Trainer Sven Kresin diesmal verzichten. Für ihn rückt Peter Knechtl in die Abwehrreihe.
Bild: Julian Leitenstorfer

Am heutigen Samstag ist Schlusslicht Ottobeuren zu Gast, das zuletzt drei Mal siegte. Storhas fällt aus

Landsberg Wenn Landsbergs Trainer Sven Kresin Schlusslicht Ottobeuren als „Mannschaft der Stunde“ bezeichnet, klingt das merkwürdig. Und doch: In den vergangenen drei Spielen ging der Tabellenletzte als Sieger vom Feld. „Das können nicht mal wir als Tabellenführer von uns behaupten“, sagt Kresin. Wenn die Allgäuer am heutigen Samstag um 14 Uhr im Hacker-Pschorr-Sportpark zu Gast sind, ist also Vorsicht geboten.

Süli und Knechtl rücken in die Startaufstellung

Zumal die Landsberger nicht in der „üblichen“ Aufstellung antreten können. Die Verletzung von Rainer Storhas, die sich dieser in Memmingen zugezogen hat, scheint doch ernsthaft zu sein. „Es wird von einem Kreuzbandriss ausgegangen“, sagt Kresin, jedoch müsse die Diagnose noch bestätigt werden. „Er fällt aber definitiv aus, und das ist für uns ein harter Schlag“, so der Landsberger Trainer. Vor allem, da Storhas „uns auf dieser Position richtig gutgetan hat“.

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Jetzt muss der Landsberger Coach umstellen, hat aber mit Maximilian Süli bereits einen Spieler, der „auf dieser Position eigentlich zu Hause ist“, so Kresin. Von seinen Anlagen her könne er Storhas adäquat ersetzen: „Er ist kampf- und laufstark.“

Auch in der Abwehr wird es Änderungen geben. „Sebastian Nichelmann ist aus privaten Gründen verhindert“, für ihn wird Peter Knechtl in die 4er-Kette rücken. Krank waren unter der Woche Stefan Strohhofer und Stefan Stahl, die sich eine Grippe eingefangen hatten, doch Kresin rechnet damit, dass sie gegen Ottobeuren spielen können.

Dass die Mannschaft mit dem Kopf schon beim nächsten Heimspiel gegen den Verfolger Gundelfingen sein könnte, befürchtet Kresin nicht. „Dieses Spiel wird nur ein Topspiel, wenn wir gegen Ottobeu-ren gewinnen und Gundelfingen in Oberweikertshofen“, sagt Kresin. Man befinde sich nicht in der bequemen Phase wie Raisting im Vorjahr, in der man genug Vorsprung habe, um schon auf das übernächste Spiel zu schauen.

Leichte Gegner gibt es nicht

Im Übrigen habe auch die Vergangenheit gezeigt, dass die vermeintlich leichten Gegner nicht immer so einfach zu spielen sind. „Ottobeu-ren wird sicher alles zeigen, was es zu bieten hat. Aber wenn wir unsere Chancen nutzen, dann gewinnen wir auch“, so Kresin. (mm)

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