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Bayernliga

18.05.2015

Landsberg wurde ausgehebelt

Spielerisch waren die Landsberger (rechts Arek Wochnik) klar obenauf, doch die Tore erzielte Raisting und sicherte sich damit die Teilnahme an der Relegation.
Bild: Thorsten Jordan

Raisting hatte spielerisch wenig zu bieten, nutzte aber seine Torchancen

Nach dem Schlusspfiff rief ein Zuschauer zu Tobias Heiland: „Na, sehen wir uns nächste Saison wieder?“. Doch der Landsberger Torwart hatte darauf keine Lust – er ärgerte sich immer noch über die Kommentare der Raistinger Fans. Hinzu kam der Frust über die 0:2-Niederlage der Landsberger, die denen zwar nicht wehtut, Raisting aber vor dem direkten Abstieg rettet.

Der Frust von Heiland war nachvollziehbar: Über 70 Minuten hatten die Landsberger den Gastgeber klar im Griff und besonders für Heiland war es ein undankbarer Nachmittag. Vier Schüsse waren auf sein Tor gekommen – zwei davon waren drin. Ansonsten hatte Heiland praktisch nichts zu tun.

Nachdem Muriz Salemovic wieder in der zweiten Mannschaft gespielt hatte, saß er zunächst auf der Bank. In der Abwehr hatte sich TSV-Trainer Sven Kresin diesmal zwar für die übliche 4er-Kette mit Gilg, Buschel, Knechtel und Wochnik entschieden – allerdings agierte Sebastian Gilg sehr offensiv. Doch es klappte prima: Raisting kam nur zwei Mal durch und da war Heiland zur Stelle. Allerdings taten sich auch die Landsberger schwer, Chancen zu kreieren – der letzte Pass kam zu selten an. Immerhin: In der 27. konnte Raistings Keeper einen Freistoß von Beqiri gerade noch über die Latte lenken und kurz vor der Pause hatte Dominik Zinner noch eine gute Chance.

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Auch in der zweiten Hälfte bestimmte Landsberg das Spiel – nutzte aber die Chancen nicht. Heiland schien zu spüren, dass sich das noch rächen würde, denn er haderte mit seinen Vorderleuten. Bis zur 73. Minute jedoch sah es nach einem torlosen Unentschieden aus – sollten nicht doch noch die Landsberger treffen.

Doch dann setzte Raisting einen Konter und Ludwig Huber schob zum 1:0 für den Gastgeber ein (73.). Keine fünf Minuten später schien die Situation nach einer Raistinger Ecke geklärt, doch Landsberg verlor in der Vorwärtsbewegung den Ball und der nächste Konter brachte das 2:0 aus spitzem Winkel. Allerdings war der Treffer umstritten, denn ein Handspiel war vorausgegangen, doch der ansonsten gut leitende Schiedsrichter hatte es nicht gesehen.

Danach versuchten die Landsberger noch zumindest den Anschlusstreffer zu erzielen, aber Raisting mauerte hinten und verteidigte verbissen den Sieg, der ihnen die Teilnahme an der Relegation sicherte.

Am kommenden Samstag beschließen die Landsberger ihre erste Bayernligasaison zu Hause. Um 16 Uhr ist dann der FC Sonthofen im Hacker-Pschorr-Park zu Gast.

Landsberg: Heiland, Wochnik (81. Fülla), Knechtel, Buschel, Storhas, Beqiri, Nuscheler, Gilg, Zinner (71. Salemovic), Siegwart, Strohhofer (29. Detmar);

Raisting: Schaidhauf, Stoßberger (86. König), Breitenmoser, Franz, Klingl, Huber, Schmitt, Blatt, Swoboda, Reich (78. Nutzinger), Baumgartner (68. Kümmerle)

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