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Scheuring

14.11.2019

Luftpistole: Schafft Außenseiter Scheuring die Sensation?

Am Samstag gastiert die 1. Bundesliga Luftpistole in Scheuring. Die Gastgeber trete in ihrem Heimwettkampf gegen den deutschen Meister an.
Foto: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Plus Die Edelweiß-Schützen Scheuring treffen in der 1. Bundesliga auf den deutschen Meister. Eigentlich haben die Gastgeber keine Chance, doch es gibt Hoffnung.

Wer erinnert sich von den damaligen Besuchern nicht an die Heimkämpfe der Scheuringer Pistolenschützen in der 1. und 2. Bundesliga? Spannende Duelle, starke Leistungen und eine Bombenstimmung mit Ratschen, Trillern und Anfeuerungsrufen für die Aktiven. Selbst die Stehplätze in der Lechrainhalle wurden mitunter knapp. Ähnliches erhoffen sich die Edelweiß-Schützen am Samstag, wenn die Lechrainer um 18 Uhr gegen den deutschen Meister Ludwigsburg antreten. Auch wenn Scheuring eigentlich keine Chancen hat - da gibt es doch ein paar Punkte, die Hoffnung machen.

Das kann man drehen und wenden wie man will: Gegen Ludwigsburg ist die Scheuringer Truppe natürlich nur klarer Außenseiter. Die Württemberger hatten die vergangene Saison in der 1. Bundesliga Süd mit dem zweiten Rang abgeschlossen und im gesamtdeutschen Finale den deutschen Meistertitel geholt. Als Tabellenvierter steuern sie mit 8:4 Punkten wieder Finalkurs an, obwohl die serbische Welt- und Europameisterin Zorana Arunovic nicht mehr zum Aufgebot gehört.

Alle Schützen gehören dem Kader an

Aber Ludwigsburg ist rundum mit deutschen Spitzenkräften besetzt, die allesamt zum Kader der DSB-Auswahl gehören. Selbst Rene Polleck besitzt auf Position fünf noch den ausgezeichneten Schnitt von 376 Ringen. Das sind auf jeder Position rund acht bis zehn Ringe mehr als bei den Gastgebern.

Dies gilt auch für Morgan Johansson (374,25) in der Spitzenpartie gegen den Ludwigsburger Kevin Venta (382,67). Der Schwede unterstützt nach zwei Einzelsiegen und zwei Niederlagen bereits zum fünften Mal das Team des Aufsteigers. Die Hoffnung auf eine handfeste Sensation durch die Lechrainer bleibt trotzdem. Sie stützt sich vor allem auf die Tatsache, dass alle Scheuringer an einem guten Tag weitaus mehr bringen können als ihr momentaner Schnitt aussagt. Sollte Scheuring bei seiner bisherigen Praxis bleiben und nach Setzliste aufstellen, so folgen auf Johansson Trainer Arben Kucana, Thomas Ranzinger, Oliver Balg und Philipp Ranzinger.

Zum Aufgebot gehört auch David Probst. Ob die Gäste ebenfalls eines ihrer drei ausländischen Asse mitbringen, bleibt abzuwarten. Zuletzt haben sie es beim 2:3 gegen Murrhardt-Karnsberg und beim 4:1 über die HSG München ohne diese Unterstützung versucht. Zuvor war in vier Begegnungen der Isländer Asgeir Sigurgeirsson am Stand.

Schon zuvor sind Schützen der Extraklasse am Stand

Doch bereits zuvor gibt es zwei sicherlich ebenfalls sehenswerte Punktkämpfe mit deutschen Spitzenteams. Um 15 Uhr trifft der Rangvierte Waldenburg (8:4) in einem Verfolgerduell auf den Siebten Weil am Rhein (6:6). Der Schlager der siebten Runde steigt dann zwischen dem Fünften HSG München (8:4) und dem Tabellenführer und mehrfachen deutschen Meister Waldkirch (12:0) aus dem Landkreis Günzburg. Voraussichtlich kommt es dabei zum Spitzenduell von zwei Olympiasiegerinnen. Die Ukrainerin Olena Kostevych ist die Nummer eins bei der HSG München, die Griechin Anna Korakaki in Waldkirch.

1. Bundesliga Süd - Wettkampftag am 16. November: Gruppe 1 in Hilpoltstein: Dynamit Fürth - Murrhardt-Karnsberg; Waldhausen - Hambrücken; Hilpoltstein - Kelheim-Gmünd; Gruppe 2 in Scheuring: 15h Waldenburg - Weil am Rhein; 16.30h HSG München - Waldkirch; 18h Scheuring - Ludwigsburg.

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