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Spiel der Woche

09.11.2019

Machen sie das Titelrennen spannend?

Jürgen Lugmair belegt mit Penzing Platz zwei in der Kreisliga.
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Jürgen Lugmair belegt mit Penzing Platz zwei in der Kreisliga.

Jahn Landsberg kann mit einem Sieg gegen Penzing noch mal oben angreifen

Wird der Kampf um die Meisterschaft in der Kreisliga 2 noch mal spannend? Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge ist für Denklingen (33) der Vorsprung auf den Zweiten Penzing (30) bis auf drei Punkte geschmolzen. Im Spiel der Woche zwischen Jahn Landsberg (25), derzeit auf Platz fünf, und dem FC Penzing wird es sich zeigen, ob die Landsberger durch einen Sieg ebenfalls noch oben eingreifen können. Bei beiden Mannschaften spielt dabei jeweils ein Spieler eine wichtige Rolle. Anpfiff am Sonntag am Jahnplatz ist um 14 Uhr.

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Nach einem gelungenen Saisonstart kam Jahn Landsberg aus dem Tritt. In vier Spielen schoss man zwar elf Tore, kassierte aber dafür 14 Gegentreffer. Die magere Ausbeute betrug dabei gerade mal drei Punkte.

Jahn-Trainer Armin Sanktjohanser kennt auch den Hauptgrund dafür: „Durch die Verletzung von Felix Mantel im Spiel gegen Altenstadt (3:3) ist uns eine ganz wichtige Stütze in der Defensive ausgefallen. Das war dann wie eine Kettenreaktion und hat die Mannschaft verunsichert“, so der 29-Jährige, der Jahn seit März 2019 trainiert. Mit einem Schmunzeln meint er weiter: „Der Felix ist zwar nicht mehr der Schnellste. Mit seiner Bayernliga-Erfahrung für uns aber unverzichtbar.“

Machen sie das Titelrennen spannend?

Durch die Umstellung des Systems und der Rückkehr von Mantel ist Jahn wieder in der Spur und hat zuletzt in vier Spielen drei Siege eingefahren. Lediglich gegen Peiting (0:2) musste man sich geschlagen geben. Armin Sanktjohanser, der in seiner Jugend selbst zwei Jahre in Penzing gespielt hat, freut sich auf das Match am Sonntag und meint: „Die Spiele gegen Penzing waren schon immer etwas Besonderes. Wir haben die Erwartungen bisher mehr als übertroffen und können deshalb ganz entspannt in das Spiel gehen.“ Und mit einem Lächeln legt Sanktjohanser nach: „Vielleicht geht ja was.“ Einen Tipp wollte er aber nicht abgeben.

Beim 1:1 im Hinspiel sah Penzings Trainer Jürgen Lugmair das Ergebnis völlig realistisch und sagt: „Der Punkt für uns war mehr als glücklich. Jahn hätte eigentlich den Sieg verdient gehabt.“ Der 52-Jährige meint weiter: „Gegen die FT Jahn haben wir uns schon immer schwergetan und das wird am Sonntag genauso sein.“

Jürgen Lugmair, der selbst bis zu seinem 25. Lebensjahr bei Penzing von der Jugend an aktiv war, schaut aber auch auf die vergangenen 14 Spieltage der Saison zurück. Dabei ist er mit dem bisherigen Verlauf durchaus zufrieden. „Die Tabelle sieht im Moment so aus, wie es auch vorherzusehen war. Und da wird sich bis zum Saisonschluss nicht viel daran ändern“, so Lugmair weiter, der also mit dem Aufstiegsrelegationsplatz durchaus zufrieden wäre.

Hoffnungen setzt der studierte Architekt dabei am Sonntag auf eine mannschaftliche Geschlossenheit und einen Spieler. „Unser Torjäger Josef Noder war in einem kleinen Formtief. Doch die letzten beiden Spiele trat er wieder ganz anders auf und ist in einer super Verfassung“, baut der FCP-Coach wieder auf seinen Top-Scorer.

Eigentlich wäre Jürgen Lugmair mit einem Punkt zufrieden. Dennoch möchte er aus den verbleibenden beiden Spielen vor der Winterpause sechs Punkte holen und tippt auf einen 2:1-Sieg. (mube)

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