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Bayernliga-Derby steigt in Raisting

16.05.2015

Manche Dinge vergisst Kresin nie

Manche Dinge vergisst man als Trainer nicht: Sven Kresin hat zum heutigen Gastgeber Raisting ein gespaltenes Verhältnis.
Bild: Julian Leitenstorfer

Die Voraussetzungen könnten kaum unterschiedlicher sein

Derby hin oder her – Raistings Trainer Robert Färber ist eigentlich ganz egal, wer am heutigen Samstag um 16 Uhr zu Gast ist: Der SV Raisting muss gewinnen, um den Relegationsplatz zu halten. Dass es diesmal der TSV Landsberg ist, ist für ihn eher zweitrangig: „Ich denke, für Landsberg ist die Brisanz überschaubar“, spielt Färber auf den bereits geschafften Klassenerhalt der Landsberger an. „Sicher will jede Mannschaft gewinnen, aber für uns zählt in unserer Situation nur ein Sieg.“

So ganz richtig liegt Färber damit nicht, denn Landsbergs Trainer Sven Kresin hat ein gutes Gedächtnis, und manche Dinge vergisst er nie: „Ich weiß noch sehr gut, wie Raisting vor zwei Jahren Hohn und Spott über uns ausgeschüttet hat. Und unsere Spieler angegraben hat, dass sie nach Raisting kommen müssen, wenn sie Bayernliga spielen wollen.“ Insofern ist ein Sieg gegen den Nachbarn immer etwas Besonderes und „Motivationsprobleme“ habe man keine.

Robert Färber kann sich daran nicht mehr erinnern – das sei auch lange Vergangenheit. Mannschaft und Verein müssten sich mit der aktuellen Situation auseinandersetzen und da zähle eben nur ein Sieg, „egal, wer kommt“.

Wobei es interessant wird, wer für Landsberg aufläuft, denn um 12 Uhr spielt die Zweite gegen Erpfting und dieses Spiel hat Kresin nicht aus den Augen verloren. „Das erste Ziel, den Klassenerhalt in der Bayernliga, haben wir erreicht“, sagt er, jetzt wolle man auch das zweite, den Aufstieg der U23, erreichen. Bereits vergangenen Sonntag und am Feiertag waren unter anderem Muriz Salemovic oder Andreas Fülla bei der Zweiten aufgelaufen, wie es diesmal aussieht und wen Kresin abstellt, wird sicher interessant. Absichtlich Nachbarschaftshilfe“ wird er aber kaum leisten. „Es stimmt schon, dass man mit Raisting eine weite Fahrt vermeidet, aber sie hatten 38 Spiele Zeit, die nötigen Punkte zu sammeln“, so der TSV-Trainer.

Auch wenn man in Raisting hofft, dass es nicht das letzte Heimspiel in dieser Saison sein wird – traditionell verabschiedet sich der Verein mit Freibier von seinen Fans, sagt Trainer Färber. „Eigentlich gibt es Freibier für die Raistinger Fans, aber ich glaube, es wird keiner verdursten“, hofft Färber auf eine große Kulisse.

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