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Pflugdorf

10.09.2018

Marcel Schrötter feiert den bislang größten Erfolg seiner Karriere

Drei Mal kam er in dieser Saison bereits auf den vierten Rang, jetzt hat es endlich mit einem Podestplatz geklappt: Marcel Schrötter wurde Dritter beim WM-Lauf in Misano und musste danach erst mal Hunderte Glückwunschmails beantworten.
Bild: pixathlon/DPPI

Nach einigen vierten Plätzen hat es der Pflugdorfer Motorradrennfahrer in einem WM-Lauf aufs Podest geschafft. Jetzt hat Marcel Schrötter in der Moto2-Serie ein großes Ziel.

Darauf musste er so lange warten: „Ich will endlich mal aufs Podium, dann geht alles leichter“, sagte der Pflugdorfer Motorrad-Profi Marcel Schrötter, 25, im Februar beim Interview mit dem Landsberger Tagblatt.

Am Sonntag hat er sich diesen Traum erfüllt (wir berichteten). Nach Platz zwei im Training und Bestzeit im Warm Up erreichte er Rang drei beim Moto2-WM-Rennen in Misano (Italien), dem großen Preis von San Marino. Da gab es für den Pflugdorfer neben dem Pokal auch endlich mal wieder die obligatorisch Champagnerdusche. „Das Gefühl kannte ich schon von früher von deutschen oder Europameisterschaften, aber auf diesem Niveau war es neu für mich.“ Genauso wie die Anzahl der Glückwünsche: „Als ich nach dem Rennen im Hotel auf mein Handy schaute, waren es über 180 Nachrichten, jetzt sind es schon rund 300“, verriet Schrötter am Montag dem LT.

Schon in der Box floss das Bier

Im zwölften Saisonrennen hat er endlich auf das Podium geschafft - der größte Erfolg seiner bisherigen Karriere: „Ich bin keiner, der vor Glück explodiert, aber Freude und Erleichterung waren schon sehr groß. Wir waren ja immer nah dran, aber haben es nie ganz richtig geschafft“, so der Rennfahrer vom Memminger „Dynavolt Intact GP“-Team, für den zuvor drei vierte Plätze als Top-Resultate zu Buche standen.

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Klar, dass der dritte Platz auch ordentlich gefeiert wurde. „Erst gab’s ein paar Bierchen in der Box, dann ging’s mit dem ganzen Team zum Essen“, erzählt der Pflugdorfer, „das ging ein bisschen länger, so bis 1 Uhr.“

„Stockerl“-Platz geschafft, das reicht Schrötter aber noch lange nicht. Der Erfolg verpflichtet: „Jetzt geht’s richtig los“, sagt er und gibt als Ziel für die sechs noch ausstehenden Rennen in dieser Saison „Weiter aufs Podium fahren“ an. Denn am Ende will er auch in der Gesamtwertung ganz vorne dabei sein.

Momentan liegt er in der WM-Wertung auf Rang sieben

Aktuell liegt Marcel Schrötter mit 107 Punkten auf Platz sieben der WM-Rangliste. „Da geht es brutal eng zu. Zum dritten Platz fehlen mir im Moment nur zwölf Punkte. Die ersten beiden, Francesco Bagnaia und Miguel Oliveira, sind weg, an die kommt keiner mehr ran. Aber Rang drei ist noch möglich.“

Die nächste Chance zum Aufholen für Marcel Schrötter ist der Aragon-Grand-Prix im spanischen Alcaniz am 23. September. Der 25-Jährige ist schon in Spanien. Die knapp 1300 Kilometer legte er mit dem Auto zurück – während der Fahrt blieb ihm genug Zeit, um auch noch jede Menge telefonische Glückwünsche entgegenzunehmen.

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