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Kaufering Floorball

17.02.2019

Mit Christoph Huber kehrt der Erfolg  nach Kaufering zurück

Christoph Huber fährt nach seiner Rückkehr auf die Trainerbank bei den Red Hocks Kaufering gleich einen Sieg ein.
Bild: Julian Leitenstorfer

Mit dem neuen Coach gewinnen die Red Hocks das wichtige Spiel gegen Schenefeld. Der Klassenerhalt in der 1. Bundesliga ist ein großes Stück näher gerückt.

Der Spruch vom neuen Besen, der besonders gut kehrt, ist altbekannt – ob es bei den Red Hocks Kaufering am „neuen“ Trainer Christoph Huber lag oder daran, dass die Mannschaft den Abstiegskampf angenommen hat, ist letztendlich nicht wichtig. Entscheidend allein ist, dass die Kauferinger Floorballer durch den wichtigen 5:3-Erfolg gegen Blau-Weiß Schenefeld wieder gute Chance haben, die Play-downs in der 1. Bundesliga zu vermeiden.

Sogar die Play-offs sind noch möglich

Wirklich neu ist Huber ja nicht an der Bande der Red Hocks – er führte das Team von der Regionalliga bis in die höchste Klasse. Jetzt kam er als „Feuerwehrmann“ zurück und führte die Kauferinger prompt vom letzten auf den neunten und vorletzten Platz. Schaffen es die Kauferinger noch auf Platz acht, wäre bereits der Klassenerhalt gesichert, da in dieser Saison nur die Teams auf Rang neun und zehn in die Play-downs müssen. Aber sogar Rang sechs, der die Play-offs bedeutet, ist wieder möglich – nur drei Punkte beträgt der Rückstand, und sechs Zähler (zwei Spiele) sind noch zu vergeben.

Das Überzahlspiel funktioniert

Am Samstag sahen die gut 200 Zuschauer kein typisches Kellerduell: Beide Teams agierten offensiv, spielten sich gute Chancen heraus, allerdings fiel das erste Tor erst kurz vor der ersten Pause: Schenefeld ging in der 20. Minute in Führung. Die Kauferinger steckten den Rückschlag aber gut weg, machten im Mitteldrittel weiter Druck, doch erst in Überzahl gelang Dennis Häringer der Ausgleich (32.). Und noch mal musste Kaufering einen Rückstand wettmachen. In der 35. Minute legte Schenefeld vor, kassierte kurz danach eine Strafe, und wieder war es Häringer, der in der 39. zum 2:2 ausglich, mit dem es auch in die zweite Pause ging.

Im letzten Drittel gelang endlich die Führung. Kevin Keß stellte in der 45. Minute auf 3:2, und diesen Vorsprung verteidigten die Red Hocks energisch. Wieder war es eine Überzahl, in der die Vorentscheidung fiel, und wieder war Dennis Häringer der Torschütze zum 4:2, knapp zwei Minuten vor Schluss. Als Tobis Hutter nur 30 Sekunden später das 5:2 nachlegte, war die Partie entschieden, der dritte Treffer von Schenefeld (60.) spielte keine Rolle mehr. (mm)

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