Bayernliga

24.08.2015

Mit einem Remis an die Spitze

Der TSV Landsberg hat die Tabellenführung in der Bayernliga übernommen.

Landsberg übernimmt erstmals die Tabellenführung. Ein 1:1 in Pullach reicht

Acht Spieltage hat es gedauert: Jetzt hat der TSV Landsberg in der Fußball-Bayernliga die Tabellenführung übernommen. Ein 1:1 beim schwach in die Saison gestarteten SV Pullach reichte der Kresin-Elf, um die punktgleiche DJK Vilzing dank des besseren Torverhältnisses von der Tabellenspitze zu verdrängen. Die Regionalligaabsteiger Heimstetten (2:3 gegen Dachau) und Garching (0:2 in Rosenheim) stolperten erneut.

Dass auf die Landsberger beim SV Pullach nicht unbedingt eine leichte Aufgabe wartete, war klar. Der Tabellenzweite aus der Vorsaison wartete seit vier Spielen auf einen Sieg und hinkt als Tabellen-zwölfter den Erwartungen etwas hinterher. Beim TSV war die Belastung durch Englische Wochen mit Liga und Pokal in den vergangenen Wochen recht hoch. Trotzdem hatte der Favorit in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel – auch wenn die Hausherren in Führung gingen. Nach einem Freistoß am Landsberger Strafraum parierte Keeper Tobias Heiland stark zur Ecke. Beim folgenden Standard sprangen zwei TSV-Akteure und ein Pullacher unter dem Ball hindurch, doch Tim Sulmer stand genau richtig und schob aus kurzer Distanz ein (13.). Die erste gefährliche Situation bedeutete damit die Führung für die Isartaler.

Landsberg hatte mehr vom Spiel, ließ aber die zwingenden Situationen im Pullacher Strafraum vermissen. „Außerdem haben sie es geschickt gemacht und immer gleich versucht, unser Spiel zu unterbinden“, so TSV-Trainer Sven Kresin. Mit dem ein oder anderen Foul stoppten die Pullacher das Landsberger Offensivspiel in einigen Situationen.

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Kurz nach der Pause sollte der Favorit dann belohnt werden. Und das mit einem Geistesblitz von Charly Fülla. Denn der hob den Ball nach einem Freistoß über einige Pullacher hinweg in den Strafraum, in den sich Muriz Salemovic unbemerkt geschlichen hatte. Der Landsberger Spielgestalter traf mit seinem siebten Saisontor zum Ausgleich. Auch wenn die Pullacher protestierten – „der Ball war frei“, so Sven Kresin, der dem Schiedsrichter in dieser Situation und auch in einigen anderen rassigen Szenen der zweikampfbetonten Partie eine tadellose Leistung attestierte.

Pullach: Nsuka-Zola – Purschke (88. Königer), Meißner, Dinkelbach, Schuster (74. Gröschel), Roth, Heckel, Häfele, Leugner, Beierkuhnlein, Sulmer.

Landsberg: Heiland – Greif, Birkner, Nichelmann, Gilg – Spannenberger, Storhas – Fülla (88. Petrovic), Salemovic, Siegwart – Strohhofer.

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