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Motorsport

29.03.2021

Moto2-WM: Solider Auftakt für Motorrad-Profi Marcel Schrötter

Es war ein hartes Rennen für Marcel Schrötter (links), aber mit dem Top-Ten-Platz im ersten WM-Rennen in dieser Saison darf der Pflugdorfer zufrieden sein.
Foto: Glänzel (Archiv)

Plus Der Pflugdorfer Motorrad-Profi Marcel Schrötter fährt beim ersten Rennen in der Moto2-WM unter die Top Ten. Der 28-Jährige erlebt vor dem Start einen Schreckmoment.

In Ordnung war das Ergebnis beim ersten Lauf der Moto2-WM für den Pflugdorfer Marcel Schrötter. In Doha (Katar) belegte er einen Platz unter den Top Ten. Ein Schreckmoment kurz vor dem Rennstart lässt das Resultat in noch besserem Licht erscheinen.

Schon am vergangenen Wochenende hatte Schrötter beim letzten offiziellen Test vor dem WM-Start einen schweren Sturz wegstecken müssen. Und kurz vor dem Rennstart stieg der Pflugdorfer erneut unfreiwillig von seiner Maschine ab. „Zum Glück ist bei diesem Sturz am Nachmittag nichts Schlimmeres passiert. Es ist trotzdem nie hilfreich, wenn man so kurz vorm Rennen hinfällt“, lautet Schrötters Kommentar dazu.

Schrötter kämpft mit den Rennbedingungen

Und der 28-Jährige steckte das Missgeschick sehr gut weg. Von Platz 13 aus war er ins Rennen gegangen, hatte zunächst aber Schwierigkeiten, weitere Positionen gutzumachen. „Die Bedingungen waren aber wiederum sehr anders als an den vergangenen Abenden. Es war deutlich kühler, so wie auch der Wind stärker war. Daher hat sich alles ein bisschen anders angefühlt“, beschreibt er die Startphase. Damit musste er sich zunächst auseinandersetzen.

Hinzu kamen noch ein paar kleine Fehler, die dem 28-Jährigen nach eigenen Angaben unterliefen – und so konnte er erst Mitte des Rennens Plätze gutmachen. Schließlich landete er auf Rang acht und hat damit das erste Resultat in den Top Ten bereits in der Tasche. Sieger des Rennens wurde der Brite Sam Lowes.

Mit einem Top-Ten-Ergebnis startet Marcel Schrötter in die neue WM-Saison.
Foto: Glänzel (Archiv)

Marcel Schrötter zeigte sich denn auch mit dem Auftakt nicht unzufrieden: „Insgesamt betrachtet war es ein ordentlicher Start in die Meisterschaft. Wir haben das ganze Wochenende super gearbeitet. Mein Dank geht aber an das gesamte Team für seinen ausgezeichneten Job nach dem Sturz am Ende des Warm-ups.“ In diesem Jahr arbeitet der Pflugdorfer, wie berichtet, mit einer neuen Crew unter Michael Thier zusammen. Für das Memminger Liqui-Moly-Intact-GP-Team fährt der Pflugdorfer bereits seit 2017.

Der zweite Lauf findet ebenfalls in Doha statt

Für diese Saison hat sich Schrötter vorgenommen, konstantere Ergebnisse abzuliefern. Das war ihm im Vorjahr nicht gelungen, neben vielen sehr guten Ergebnissen und Plätzen auf dem Podest hatte es auch einige Ausrutscher nach unten gegeben. Vielleicht war auch der Druck, in die höchste Klasse aufzusteigen, zu groß geworden. Diesmal soll der Erfolg durch mehr Lockerheit kommen.

Das nächste Rennen steht für Marcel Schrötter und seine Crew bereits am kommenden Wochenende an – erneut in Katar. Zum ersten Mal startet die Moto2-WM in diesem Jahr mit einem sogenannten Doubleheader, also zwei Rennen in Folge auf derselben Strecke.

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