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Landsberg Handball

22.05.2019

Müssen die Landsberger Handballer noch mal antreten?

Erst am Samstagabend werden die Handballer des TSV Landsberg erfahren, ob sie am Sonntag in der Relegation um den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga spielen müssen.
Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Bereits Mitte April endete die Saison für die Herren des TSV Landsberg. Doch erst am Samstagabend werden sie erfahren, ob sie in der Relegation um den Klassenerhalt spielen müssen. Wie es dazu kommt.

Immer noch nicht sicher ist es, ob die Landsberger Handballer nun noch Relegationsspiele für den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga bestreiten müssen oder nicht. Nach wie vor befinden sie sich in einer „Stand-by“-Situation und werden erst am Samstagabend erfahren, ob sie noch mal ran müssen oder tatsächlich in die Sommerpause gehen dürfen. Sollte es zu Entscheidungsspielen kommen, wäre der Gegner der Dritte der Bezirksliga, der TV Waltenhofen.

Die Landesliga spielt länger

Die Auf- und Abstiegsregeln des Handballverbands machen das vom Ergebnis der Relegation in der Landesliga-Süd abhängig – und in dieser endete die Punktrunde erst am 4. Mai. Dort kämpft die HSG Dietmannsried/Altusried ihrerseits um den Verbleib in der Liga. Am vergangenen Sonntag unterlag die HSG im ersten Spiel bei der SG Auerbach/Pegnitz (Landesliga Nord) mit zwei Toren.

Am Samstag um 18 Uhr findet nun das Rückspiel statt. Gewinnt die HSG mit mehr als zwei Toren, ist die Saison für die Landsberger definitiv mit dem Klassenerhalt beendet. Gelingt es Dietmannsried nicht, steigt das Team in die Bezirksoberliga ab – und die Landsberger müssen am Sonntag in Waltenhofen zum ersten Kräftemessen antreten. Klarheit, ob sie am Sonntag (18 Uhr in Waltenhofen) spielen müssen, bekommen sie also erst am Samstagabend.

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Sonthofen darf noch hoffen

Nur für den TV Waltenhofen ist sicher, dass er am Sonntag spielt. Dann aber nicht gegen Landsberg, sondern den TSV Sonthofen. Bleibt Dietmannsried nämlich in der Landesliga, gibt es automatisch einen Absteiger weniger aus der Bezirksoberliga. Dies wiederum bedeutet, dass Landsberg als Tabellenneunter den direkten Klasserhalt geschafft hat. Sonthofen als Zehnter würde dem direkten Abstieg entgehen und hätte gegen Waltenhofen die Chance, in der Relegation den Verbleib in der Bezirksoberliga zu schaffen.

In Landsberg hat man deshalb in den vergangenen Wochen weiter trainiert. Keine ganz einfache Situation für Mannschaft und Trainer, in dieser unsicheren Situation die Spannung hochzuhalten. Auch weil man zunächst davon ausgegangen war, unmittelbar nach Saisonende ein „vorsorgliches“ Relegationsspiel durchzuführen – dann hat sich der Verband aber anders entschieden und die Landsberger wurden – wie auch Sonthofen – erst mal „in der Warteschleife geparkt“.

Der Abteilungsleiter ist zuversichtlich

Landsbergs Abteilungsleiter Roland Neumeyer sieht dem Wochenende aber optimistisch entgegen. „Auf jeden Fall wünsche ich zunächst mal Dietmannsried den Erfolg in der Relegation. Und wenn es die HSG nicht schafft, bin ich mir sicher, dass unsere Mannschaft in der Relegation gegen Waltenhofen den Klassenerhalt schafft.“ Das Rückspiel gegen Waltenhofen würde gegebenenfalls am 30. Mai um 16 Uhr im Sportzentrum stattfinden.

Weiter geht es für die Jugendmannschaften in der Qualifikation für die nächste Saison. Am Samstag treten die B-Jugend-Buben in die zweite Runde der Landesliga Quali an. Die Gegner in der Isidor-Hipper-Halle heißen SG Moosburg (10.30h), TV Altötting (13.30h) und die SpVgg Diepersdorf. (15.30h). Die D-Jugend-Mädchen spielen in Weßling gegen Gilching, die JSG Ottobeuren-Memmingen und natürlich die Gastgeber. Die D-Jugend-Buben fahren zum VfL Buchloe und treffen dort auch auf Gilching II. (lt)

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