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Nicht lauter gleiche Säle

Kommentar Von Gerald Modlinger
28.11.2018

Falls auf dem Gelände der ehemaligen Pflugfabrik doch ein größerer Konzertsaal gebaut werden sollte, warten schwierige Verhandlungen auf den Investor und die Stadt Landsberg.

In ein paar Jahren könnte in Landsberg kein Mangel an Veranstaltungssälen mehr bestehen. In der Mittelschule wurde jüngst ein solcher Raum eröffnet, im neuen Jugendzentrum soll ein weiterer Saal errichtet werden. Und dann bekommt die Stadt im Rahmen der Neubebauung auf dem früheren Pflugfabrik-Gelände ein Kulturgebäude – und zwar ohne dass die Stadt dafür Geld in die Hand nehmen muss. Die Währung, mit der die Stadt bezahlt, lautet Baurecht für Wohnungen.

Spielt der Stadtrat da mit?

Kultur ist ein weites Feld, und deshalb sind auch die Ansprüche an Veranstaltungsräume ganz unterschiedlich. Ein Sprechtheater stellt andere Anforderungen als ein klassischer Musikabend. Für musikalische Hochgenüsse bieten die Räume in der Mittelschule und im Jugendzentrum offenbar nicht den besten Rahmen, heißt es. Deshalb liegt der Gedanke nahe, am Papierbach einen hochwertigen Konzertsaal mit überregionaler Strahlkraft zu schaffen. Das ist sinnvoller als mehrere Säle mit vergleichbaren Stärken und Schwächen. Die Frage ist aber, ob der Stadtrat mitspielt. Der Projektentwickler fordert für seinen Mehraufwand zusätzliches Baurecht. Die Verhandlungen dürften nach den Erfahrungen mit dem Schrem-Bau aber nicht gerade einfach werden ( So wird der Abriss des Karl-Schrem-Baus begründet)..

Der Artikel zum Thema: Stadtsaal: Wird eine Riesenchance vergeigt?

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