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25.07.2010

Nicht nur die Aktiven wurden nass

Die Teilnehmer am Ammersee-Triathlon waren heuer schon nass, ehe es überhaupt ins Wasser ging. Fotos (2): Thorsten Jordan

Riederau Als Hartmut Kring gestern Morgen aus dem Fenster sah, wollte er es gar nicht glauben: Die Sonne schien, und es war trocken. "Da hat es an zwei Tagen schlechtes Wetter, und ausgerechnet diese haben wir erwischt", ärgerte sich der Hauptorganisator des Ammersee-Kindertriathlons. Am Samstag musste er den Wettkampf bei strömendem Regen und nicht gerade angenehmen Temperaturen durchführen. Dennoch lief alles perfekt ab, und "das war auch den vielen Helfern zu verdanken, die trotz dieser widrigen Bedingungen ganz tolle Arbeit geleistet haben", gilt Krings Dank den Feuerwehren Riederau, Dießen und Utting, dem BRK Türkenfeld, Notarzt Dr. Andreas Wünderich und natürlich allen SCR-Mitgliedern, die die frierenden Wettkämpfer und Zuschauer nicht nur mit heißem Tee wieder "auf Temperatur" brachten.

Da zum ersten Mal am Ammersee auch die Jugend B am Start war, musste diesmal die Straße nach Dießen gesperrt werden. "Diese fahren mit dem Rennrad, und das war uns auf dem Seeweg mit dem Gegenverkehr einfach zu gefährlich", so Kring. Doch auch die Straßensperren klappten hervorragend, und vor allem: Es gab keinerlei Stürze oder Verletzungen. Einzig ein Teilnehmer wurde wegen Unterkühlung vom BRK versorgt.

Beinahe wäre aus dem Triathlon nämlich ein Duathlon geworden: Mindestens 19 Grad muss das Wasser warm sein, ansonsten dürfen die Kinder, bei denen noch keine Neoprenanzüge zugelassen sind, nicht schwimmen. "Wir haben aber 22 Grad gemessen", sagt Wolfgang Klinger, Einsatzleiter der Kampfrichter.

Vor dem Wettkampf haben er und seine Helfer nicht nur das Wasser kontrolliert, auch die Räder wurden genau untersucht. "Die Bremsen müssen funktionieren und natürlich müssen auch die Helme intakt sein", so Klinger. Insgesamt stellt er dem Veranstalter ein gutes Zeugnis aus: "Alles ist sehr gut organisiert", meint er, und was das Wetter betraf: "Das macht den Kindern meist weniger aus als den Helfern", spricht er aus Erfahrung. (mm)

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