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Floorball

13.04.2015

Noch ist nichts verloren

Im ersten Spiel gegen Weißenfels gab es für die Kauferinger Floorballer eine „Bauchlandung“ (im Bild Kapitän Max Falkenberger), aber am Wochenende in Weißenfels könnten die Kauferinger doch noch den Einzug ins Finale schaffen.
Bild: Julian Leitenstorfer

Für die Red Hocks wird es jetzt aber sehr schwer, in den Play-offs die nächste Runde zu erreichen

Im ersten Halbfinalspiel erwies sich der UHC Weißenfels als erwartet „schwerer Brocken“ für die Red Hocks Kaufering. Der Rekordchampion setzte sich schlussendlich in der ausverkauften Kauferinger Sporthalle mit 4:10 durch. „Hat Weißenfels das Spiel gewonnen oder haben wir es verloren?“, dürfte die Frage sein, die den Red Hocks nach Abpfiff durch den Kopf spukte. Die reifere Spielanlage, Kaltschnäuzigkeit, taktische Flexibilität – das alles waren Faktoren, die klar für die Gäste sprachen, doch machte man es ihnen teils durch eigene Fehler auch zu einfach.

Eigentlich lief zunächst alles nach Plan. Die Red Hocks kamen gut ins Spiel und hatten auch das gegen Weißenfels immer benötigte Glück. Zudem brachte Kapitän Maximilian Falkenberger die Gastgeber in der 8. in Führung. Nun passierte länger nichts – ehe etwas überraschend sogar das 2:0 fiel. Julian Rüger passte zu Michal Hanic, der einfach mal draufhielt – und versenkte. Der Meister war nun auf schnelle Wiedergutmachung aus, und innerhalb einer Minute gelang der Ausgleich, mit dem es in die Pause ging.

Auch wenn das zweite Drittel mit der Weißenfelser Führung startete: Michal Hanic gelang erneut der Ausgleich, und die Red Hocks bekamen kurz Oberwasser, agierten aber zu unbesonnen. Ein überhastet vorgetragener Konter erwies sich als Bumerang. Statt der eigenen Führung gab es den Nackenschlag zum 3:4. In Überzahl gelang den Gästen kurz danach das 5:3, und als noch zwei Tore zum 7:3 fielen, war der mögliche Überraschungssieg in weite Ferne gerückt.

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In den letzten Abschnitt starteten die Red Hocks mit dem Mut der Verzweiflung. Acht Minuten lang tat sich nichts, dann schlug erneut der UHC zu – das Spiel, das nun auch nicht mehr so ansehnlich war, war entschieden. Immerhin den Schlusspunkt setzte Kaufering: Maximilian Falkenberger verkürzte auf 4:10.

In Erinnerung bleibt den Kauferingern ein ausgeglichenes erstes Drittel, das auf Augenhöhe bestritten wurde, und Mut für das Gastspiel in Sachsen-Anhalt macht. An Motivation mangelt es nicht, denn wie Maximilian Falkenberger in seiner Abschlussansprache sagte: „Wollen wir noch mal vor den besten Fans der Liga ran, müssen wir ins Finale vordringen und ein weiteres Heimspiel erzwingen.“

Die Gelegenheit dazu ergibt sich am kommenden Wochenende. Zu den Rückspielen in Weißenfels setzt der Förderverein einen Bus ein.

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